Endstand
5:1
3:0 , 2:1
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Mader nach Niederlage wütend: "Präsentieren uns wie Lämmchen"

Nach der 1:5-Pleite in Salzburg übt Lustenau-Trainer Markus Mader deutliche Kritik. Vor allem die fehlende Intensität stößt ihm sauer auf.

Mader nach Niederlage wütend: "Präsentieren uns wie Lämmchen" Foto: © GEPA

Austria Lustenau kommt in Salzburg unter die Räder und kann den Cup-Erfolg gegen Sturm Graz unter der Woche nicht bestätigen.

Trainer Markus Mader geht nach der 1:5-Niederlage mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Die Lustenauer hätten "sämtliche Prinzipien vergessen", die sich das Team vorgenommen hatte.

Besonders die mangelnde Intensität stößt dem Trainer sauer auf: "Wir haben völlig die Zweikampfführung vermissen lassen. Ich glaube, wir haben keinen Zweikampf gewonnen. Wir sind ja nicht mal im Stande gewesen, ein Foul zu machen. Ich habe kein einziges Foul in der ersten Halbzeit gezählt. Das kannst du dir in Salzburg nicht erlauben", erzählt Mader nach dem Spiel im Interview bei "Sky".

"Drücken den vier Verteidigern und Schierli die Daumen"

Weiters fügt der 58-Jährige hinzu: "Wir fahren nach Salzburg, zu einer der stärksten Mannschaften in Österreich und präsentieren uns in der ersten Halbzeit wie Lämmchen."

Die Arbeit gegen den Ball ärgert den Trainer besonders: "Wir verlieren den Ball und dann schauen fünf, sechs Spieler zu, wie der Gegner ein unglaublich starkes Umschaltspiel macht und halten den vier Verteidigern und dem 'Schierli' (Torhüter Domenik Schierl, Anm.) die Daumen und hoffen, dass es gut geht. Das geht einfach nicht."

Punkteziel "bei weitem nicht geschafft"

Mit acht Punkten haben die Vorarlberger das vor der Saison gesteckte Ziel nach der Hinrunde "bei weitem nicht geschafft", wie Mader verdeutlicht.

In der nächsten Woche wartet der GAK auf die Vorarlberger. Die Grazer sind ebenfalls in keiner guten Form. Die Mannschaft von Markus Mader darf sich also Hoffnungen auf Punkte machen. Jedoch braucht es dafür eine deutliche Steigerung.

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