Nettospielzeit steigt
Im Vergleich zu den letzten drei Saisonen sieht man laut Opta einen deutlichen Anstieg der Nettospielzeit. Um mehr als vier Minuten länger rollt der Ball in Österreich.
"Der Spielfluss hat sich insgesamt beschleunigt. Die neuen Regeln werden daher auch von den Spielern und Trainern positiv aufgenommen“, zieht Markus Hameter, Vorsitzender des ÖFB-Expertenkomitees für IFAB-Spielregeln, ein positives Fazit gegenüber "Sky Sport Austria".
Auch in anderen Ligen Europas sehe man hier einen positiven Trend.
Weniger Behandlungen am Feld
Wird ein Spieler am Feld behandelt, muss dieser vom Feld und draußen eine Minute warten. Dadurch bleiben die Spieler weniger oft liegen und stehen von selbst wieder auf.
Ausnahmen sind hier Verletzungen von Torhütern, Kopfverletzungen oder Behandlungen nach einem Gelb- bzw. Rotfoul. 2025/26 gab es im Schnitt 1,6 Behandlungspausen pro Spiel, in dieser Saison nur mehr 0,5.
"Wir merken bei dieser Regel eine markante Veränderung: Dass Spieler Verletzungen vortäuschen, das haben wir nicht mehr", so Hameter.
Deutlich weniger Verletzungs-Unterbrechungen
Am stärksten ist der Rückgang der insgesamt verlorenen Zeit durch Behandlungspausen.
Die Dauer aller Verletzungsunterbrechungen zusammen betrug vergangene Saison mehr als siebeneinhalb Stunden. Rechnet man hingegen die Zahlen für 2026/27 auf die gesamte Spielzeit hoch, kommen nur mehr zweieinhalb Stunden zusammen.
Die Zahlen gehen also in die gewünschte Richtung, der Spielfluss hat merklich zugenommen.