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Ein Deja-vu, das den WAC verfolgt: "Es tut unglaublich weh"
Nur vier Tage nach der Auswärtspartie beim GAK folgt der nächste frühe Ausschluss. Die Art des Platzverweises schmerzt. Folgen nun Konsequenzen?
Der WAC macht sich sein Leben selbst schwer!
Bereits zum zweiten Mal in Folge müssen die Kärntner nach einem frühen Torraub beinahe die gesamte Spielzeit in Unterzahl agieren. Diesmal reichte es aber nicht für einen Punktgewinn. Der LASK setzte sich 3:1 durch.
Denn gegen den Doublesieger aus Linz genügte auch eine kämpferische Leistung nichts. Zu groß war der Nachteil aufgrund der langen Unterzahl.
Behounek nach Platzverweis: "Darf nicht passieren"
Vor vier Tagen beim GAK war es noch WAC-Verteidiger Nicolas Wimmer, der seine Mannschaft schon nach 15 Minuten in Unterzahl brachte. Nun dauerte es sogar nur zwei Minuten, bis die Wolfsberger schon einen Feldspieler verloren haben.
Ein Torraub von Raffael Behounek gegen LASK-Akteur Christoph Lang sorgte für die Rote Karte. Natürlich war der Abwehrspieler daraufhin frustriert.
"Es tut unglaublich weh. Die Niederlage geht heute absolut auf mich", erklärte der Innenverteidiger. Trotz eines Bänderrisses im Sprunggelenk entschloss er sich nach gemeinsamer Absprache mit WAC-Coach Thomas Silberberger für einen Startelfeinsatz.
"Ich kann mich nur für mein Blackout entschuldigen. So etwas darf mir nicht passieren", fügte der gebürtige Wiener noch hinzu.
WAC-Coach Silberberger mit Kritik: "So darf ich nie einen Torraub ziehen"
Klarerweise war Silberberger von der frühen Roten Karte ziemlich frustriert. Besonders kritisierte der Tiroler dabei seine Führungsspieler.
"Wenn man 93 Minuten in Unterzahl und vier Tage davor 85 Minuten in Unterzahl spielt, ist es eben extrem schwierig", so der 53-Jährige. "Es ist natürlich frustrierend, wenn man den Matchplan nach zwei Minuten in die Mülltonne kippen kann", fügte er hinzu.
Neben Wimmer unterlief mit Behounek nun erneut einem Führungsspieler der Wolfsberger so eine Notbremse. Davon zeigt sich Silberberger natürlich ziemlich verstimmt.
"Wir erwarten von ihnen, dass sie in den Situationen die richtigen Schlüsse ziehen. Deswegen sind sie ja auch Führungsspieler", stellte er fest und fügte hinzu, dass "man so einen Torraub nie ziehen darf".
Ob die Defensive des WAC aus den Fehlern nun lernt, dürfen die Wolfsberger beim SC/ESV Parndorf in der zweiten ÖFB-Cuprunde schon am Wochenende beweisen (am Sonntag ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker <<<)..