Klassenunterschied! Rapid schießt den WAC ab
Die Hütteldorfer können in der letzten halben Stunde noch einmal drauflegen. Somit deklassiert der Tabellenführer das Schlusslicht.
Eine absolut klare Geschichte im Duell zwischen dem Ersten und dem Letzten.
In der 12. Runde der ADMIRAL Bundesliga gewinnt der SK Rapid zu Hause mit 6:0 gegen den WAC.
Bereits in der neunten Spielminute gehen die Hausherren durch Nosa Dahl in Führung. Nach einem Dribbling von Tilio bringt der Australier den Ball flach an den zweiten Pfosten. Dort lauert Dahl, der den Ball nur noch über die Linie drücken muss.
Sieben Minuten später jubeln die Hausherren erneut. Zuerst köpft Raux-Yao nach einem Demir-Freistoß an die Querlatte. Doch die Wiener bleiben im Ballbesitz und erneut bringt Demir die Flanke zur Mitte. Dieses Mal ist Kara zur Stelle und trifft (16.).
Das Tor wird jedoch nachträglich vom VAR aberkannt, denn Raux-Yao stand beim Freistoß knapp im Abseits.
Dahl mit Doppelpack
In der 28. Minute kommt der WAC über Karamoko zu einer Großchance, doch der Ivorer scheitert an Hedl.
Kurz vor der Halbzeit kann der WAC den Ball nicht konsequent klären. Matthias Seidl macht das Spiel mit seinem ersten Kontakt schnell und passt zu Nosa Dahl. Der Norweger umkurvt zwei WAC-Verteidiger und trifft mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:0-Halbzeitstand (45.).
Rapid drückt und drückt, WAC zerfällt
Nach einer klaren Pausenführung von Rapid wird das Spiel in Halbzeit zwei noch deutlicher. Zunächst werden die Wiener noch nicht wirklich zwingend, das ändert sich nach 67 Minuten: Demir zieht aus der Distanz ab, Kara staubt ab.
Beinahe kommt es zum Doppelschlag, doch Adamsens Tor wird aufgrund eines Stürmerfouls von Kara nach VAR-Check zurückgenommen. Sieben Minuten später, nach der mittlerweile schon dritten Systemänderung des WAC in dieser Partie, hat der Däne seinen Treffer: Infolge einer starken Kombination muss der Joker nur noch ins leere Tor einschieben.
Drei Minuten später kommt Kara zu seinem Doppelpack, nach Adamsen-Flanke köpft er ins Kreuzeck ein. Nur kurz darauf sticht mit Claudy Mbuyi ein weiterer Joker. Der Franzose wird kaum attackiert und hat vor Gliklich schlussendlich leichtes Spiel (83.).
Durch diesen Sieg hält der SK Rapid Wien bei 33 Punkten aus zwölf Spielen und bleibt weiterhin an der Tabellenspitze. Der WAC bleibt mit sechs Punkten das Schlusslicht der Liga.