Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Köllner schwärmt von Blau-Weiß: "Bockstarke Bilanz"

Blau-Weiß-Linz-Trainer Michael Köllner sieht die Kaderbreite als wichtigen Faktor für den starken Saisonstart.

Blau-Weiß Linz bleibt auch nach dem siebten Spieltag an der Spitze der ADMIRAL 2. Liga.

Beim 3:0 gegen Admira Wacker im IMMOunited-Topspiel der 7. Runde (zum Spielbericht >>>) standen gleich sieben Sommer-Neuzugänge in der Startelf – und erneut konnte sich einer davon in die Torschützenliste eintragen.

Für Trainer Michael Köllner ist das ein Zeichen dafür, dass die Kaderplanung langsam ihre Wirkung zeigt.

"So soll es am Ende sein, wenn wir Spieler verpflichten und einen funktionierenden Kader zusammenstellen", erklärt der 56-Jährige im ORF-Interview.

"Der ein oder andere hat etwas länger gebraucht, weil er doch aus einer anderen Liga gekommen ist."

Madritsch reiht sich ein

Diego Madritsch durfte gegen die Admira erstmals von Beginn an ran und bedankte sich mit seinem Premierentor für Blau-Weiß. Nach einer perfekten Flanke von Dominik Frieser köpfte der Neuzugang bereits in der achten Minute zur Führung ein.

Damit ist Madritsch der nächste Sommer-Neuzugang, der bei den Stahlstädtern aufzeigt.

Auch Erik Weinhauer hat sich längst zu einem wichtigen Faktor entwickelt. Seine Standards sorgen regelmäßig für Gefahr, zudem ist der Flügelflitzer selbst torgefährlich.

Romeo Vucic wiederum überzeugt als Wandspieler und findet neben Routinier Ronivaldo immer besser seinen Platz.

Und auch die weiteren Neuzugänge kommen auf ihre Einsatzzeiten: Filip Ristanic feierte gegen seinen Ex-Klub sein Liga-Debüt und bereitete das 3:0 mit vor. Jacob Collmann kam von der Bank und traf nach seiner Einwechslung.

Für Köllner ist genau diese Breite ein entscheidender Faktor: "Wir haben mittlerweile eine gute Breite im Kader. Das haben wir letzte Woche gegen Wels gesehen mit dem Dreifach-Wechsel zur Halbzeit. Die, die heute reingekommen sind und auch die, die heute von Anfang an gespielt haben, haben das super gemacht."

Endlich wieder zu Null

Endlich wieder zu Null
Groß war der Jubel bei Blau-Weiß nach dem Heimsieg.
Foto: ©GEPA

Neben der Offensivqualität durfte sich der Tabellenführer diesmal auch über eine weiße Weste freuen.

In den vier Pflichtspielen zuvor hatte Blau-Weiß Linz jeweils mindestens einen Gegentreffer kassiert. Gegen die Admira hielt die Defensive nun wieder einmal dicht.

Mit nur vier Gegentoren stellt die Köllner-Elf damit weiterhin die beste Defensive der Liga. Gleichzeitig sind die Linzer mit 20 Treffern auch offensiv das Maß der Dinge.

Dass die Stahlstädter zu Hause besonders schwer zu bezwingen sind, unterstreicht zudem die Heimserie: Im vierten Heimspiel gab es den vierten Sieg.

"Bockstarke Bilanz"

Der Saisonstart hätte für den Absteiger kaum besser laufen können. "18 Punkte von 21 möglichen, das ist eine bockstarke Bilanz, das muss man schon sagen", bilanziert der Trainer.

Gleichzeitig dürfe sich seine Mannschaft darauf nicht ausruhen. "Die Tabelle lässt am Ende jetzt auch nicht zur Geruhsamkeit verleiten. Wir müssen schon jetzt auch schauen, dass wir in der Länderspielpause ein paar Dinge besser machen."

Auch die lange Pause will Köllner nutzen, um weiter an seiner Mannschaft zu arbeiten. "Um ganz vorne dabeizubleiben, müssen wir uns Woche für Woche auch weiter steigern", sagt er.

Amstetten wartet nach der Länderspielpause

Nun wartet auf die Stahlstädter eine ungewöhnlich lange Pause. Erst am 9. Oktober geht es mit einem Auswärtsspiel beim SKU Amstetten weiter.

Bis dahin hat Köllner Zeit, an den angesprochenen Details zu arbeiten – und die zahlreichen Neuzugänge weiter in seine Mannschaft zu integrieren.

Die Highlights der Partie

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