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Die 10 MVP-Kandidaten des ICE-Grunddurchgangs

Wer hat die aussichtsreichsten Chancen auf die "Ron Kennedy Trophy"?

Die 10 MVP-Kandidaten des ICE-Grunddurchgangs Foto: © GEPA

Ein turbulenter Grunddurchgang der ICE Hockey League 2020/21 liegt hinter uns. Dabei erwiesen sich die Eis-Cracks als krisenresistent, denn auch sie blieben von der Corona-Pandemie keineswegs geschont.

Ein ganzes Monat setzte die Liga aus, zum damaligen Zeitpunkt wusste keiner so recht, ob und wann die Liga überhaupt wieder starten würde. Zum Glück aller Eishockey-Fans öffneten sich die Pforten der Hallen ein weiteres Mal und mussten seitdem auch nicht mehr wieder geschlossen werden.

In fünf Monaten wurden 44 Runden absolviert, Überraschungen inklusive. Die Größte betrifft wohl die Black Wings 1992, die nach der abgebrochenen vergangenen Saison einen wahren Seuchen-Sommer hinter sich hatten und dies auf dem Eis auch wiederspiegelten. Als einziges Team blieben sie unter der 40-Punkte-Marke nach 40 Runden.

 

Aber auch sonst blieben viele verrückte und spannende Spiele in Erinnerung, der Mega-Dezember mit mindestens einem Spiel pro Tag wird wohl auch so schnell nicht mehr vorkommen. 

Am Ende des Grunddurchgangs steht mit dem HC Bozen ein verdienter Sieger fest, der ab dem kommenden Herbst auch in der Champions Hockey League teilnehmen wird.

Was bleibt, ist aber auch die Frage nach dem besten Spieler des Grunddurchgangs. Jährlich wird der "Most Valuable Player" des Grunddurchgangs gewählt, in der vergangenen Spielzeit kündigte die Liga sogar einen MVP-Award für die Playoffs an, ob dieser in Saison 2020/21 vergeben wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Nichtsdestotrotz konnten sich viele Cracks in die Auslage für die "Ron Kennedy Trophy" spielen. LAOLA1 stellt 10 MVP-Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge vor und stellt sich die Frage: Wer beerbt Jean-Philippe Lamoureux als wertvollsten Spieler der Liga?

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Colin Campbell - Vienna Capitals

Colin Campbell - Vienna Capitals
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 23
Tore: 13
Assists: 13
Plus/Minus-Statistik: +16
Strafminuten: 26

Campbell kam mit großen Vorschusslorbeeren erstmals nach Europa und wusste von Beginn weg zu überzeugen. Der ehemalige Calder-Cup-Champion stellte sich im ersten Saisonspiel mit einem Hattrick bei den Bratislava Capitals in der Liga vor, im nächsten Spiel gegen die Black Wings ließ er einen Doppelpack folgen. Nach den ersten fünf Partien hielt der 29-Jährige bei zwölf Scorerpunkten, bis zur Corona-Pause kamen noch zwei Zähler dazu.

Zwar gönnte sich der Center nach Wiederbeginn vier eher unauffällige Spiele, in den folgenden Wochen bewies der Kanadier aber erneut, wie wichtig er für die Wiener bereits ist. Er macht seine Linemates besser, auch dank ihm spielt Ali Wukovits erneut eine bärenstarke Spielzeit. Defensiv ist Angreifer sich für nichts zu schade und hält seinen Mitspielern mit seiner körperlichen Präsenz die Räume frei. Klar, hier könnte genauso Ty Loney stehen, der seinerseits mit 20 Treffern und 17 Assists von sich reden macht, allerdings entwickelte sich Campbell vor seiner Verletzungspause zum Difference Maker der Wiener. Es bleibt aber abzuwarten, ob der 29-Jährige zumindest genauso stark wieder ins Line-Up zurückkehren wird.

Braden Christoffer - HC Innsbruck

Braden Christoffer - HC Innsbruck
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 36
Tore: 17
Assists: 23
Plus/Minus-Statistik: +13
Strafminuten: 112

Was macht ein Spieler, der beinahe zwei komplette Matches auf der Strafbank sitzt, in dieser Liste - vor allem, wenn die "Haie" mit Daniel Ciampini den Top-Scorer der Liga in ihren Reihen haben? Nun ja, wer hätte denn nicht gerne einen Spieler wie Christoffer in seinem Team? Der 26-Jährige ist zwar der klare "Bad Boy" der Liga, allerdings sprechen die Zahlen auch für sich. Denn 40 Scorerpunkte schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel, angesichts der Strafminuten noch weniger. Dazu erinnert sein Stil ein wenig an Capitals-Legende Benoit Gratton, nur das Christoffer ein besserer Teamplayer ist.

Der Center entwickelte sich zu einer immens wichtigen Personalie im Angriff, gemeinsam mit Ciampini und Sideroff versetzt er jedes Defensiv-Duo in Angst und Schrecken - die Top-Linie Innsbrucks ist stets brandgefährlich, extrem effizient - Ciampini verwertet 19,5% seiner Torschüsse, Christoffer 17,9% - und rettete die Tiroler nicht erst einmal vor einer Niederlage. Das der wieselflinke Angreifer auch defensiv stark agiert beweist seine Plus/Minus-Statistik, die sich für das Team mit den meisten Gegentoren der Liga definitiv sehen lassen kann - von 25 Kaderspielern weisen nur elf Cracks eine positive Bilanz auf.

Sebastian Dahm - KAC

Sebastian Dahm - KAC
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 31
Gegentore: 51
Gegentore pro Spiel: 1,64
Saves: 820
Save-Percentage: 93,8%

Sieben Shutouts, 17 Spiele, in denen er über seinem Save-Percentage agierte und sieben Niederlagen aus 31 absolvierten Partien - wo würde der KAC ohne Sebastian Dahm stehen? Eine durchaus berechtigte Frage, denn die Bilanz seines Teamkollegen David Madlener liest sich ernüchternd - neun Spiele, zwei Siege und ein Save-Percentage von 89,6%. Dass der Däne ein starker Torhüter sein wird, war bereits im Vorfeld klar, überzeugte der 33-Jährige bereits in seiner Zeit bei den Graz99ers (2015-2017). 

Eine derart stabile Performance, auch unter Vorbehalt der starken KAC-Defensive, hatten sich aber wohl nur die kühnsten Klagenfurter Fans erwartet. Dahm brilliert mit seiner ruhigen Art, einer starken Rebound-Kontrolle, sowie mit exzellentem Puck-Tracking. Dieses ist auch bitter nötig, zählt der Däne mit 1,82 Metern Körpergröße nicht gerade zu den größten Goalies seines Faches. Trotzdem wächst der 33-Jährige immer wieder über sich hinaus, ist gerade ein engen Spielen oftmals der Difference Maker und hat sich seinen Platz auf der MVP-Liste redlichst verdient.

Csanad Erdely - Fehervar AV19

Csanad Erdely - Fehervar AV19
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 39
Tore: 18
Assists: 17
Plus/Minus-Statistik: +12
Strafminuten: 10

Csanad, wer? Csanad Erdely, 24-jähriger Ungar im Diensten des Überraschungsteams, Fehervar AV19. Vor der laufenden Spielzeit hat wohl niemand eine derart konstant starke Leistung der Magyaren erwartet, noch weniger angesichts der schlechten vergangenen Saison, als man die Playoffs doch klar verpasste. Allerdings wurde bei den "Teufeln" an den richtigen Schrauben geschraubt, gepaart mit einer stabilen Defensive entwickelten sie sich zu einem ernsthaften Meisterschaftsanwärter.

Mit Janos Hari haben die Ungarn einen Top-3-Scorer in ihren Reihen, allerdings teilten sich die Offensivreihen, die Punkte etwas gerechter als in vergangenen Jahren auf - einer, der durchwegs brillieren konnte, war Erdely. Nicht, dass der flexible Angreifer nicht schon von sich reden machte - immerhin spielte er vor in der Spielzeit 2018/19 mit jeweils 20 Treffern und Assists eine gute Saison - allerdings wird er diese Marke wohl mit Leichtigkeit durchbrechen, hat er doch für sieben Scorerpunkte noch 13 Spiele Zeit. Das Fehervar-Eigengewächs - Erdely durchlief die komplette Jugend der Ungarn - ist sich für nichts zu schade, wirft sich immer wieder ins Battle vor dem Torhüter und sorgt so für "ugly Goals". Defensiv weiß der Center auch zu überzeugen, somit ist er zurecht einer der Kandidaten auf die "Ron Kennedy Trophy".

Brett Findlay - HC Bozen

Brett Findlay - HC Bozen
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 35
Tore: 14
Assists: 23
Plus/Minus-Statistik: +28
Strafminuten: 14

Bereits in seiner ersten Saison beim HC Bozen wusste der Kanadier mit 49 Scorerpunkten aus 50 Spielen zu überzeugen, bei seiner Rückkehr nach Südtirol zeigt Findlay erneut auf. Nur in vier(!) Spielen weist der Winger eine negative Plus/Minus-Statistik auf, insgesamt schoss seine Mannschaft 28 Tore mehr, als sie Gegentreffer kassierten, wenn der 28-Jährige auf dem Eis stand. Auch die weiteren Zahlen lesen sich beeindruckend - Faceoff Percentage von 54,6%, Scoring Efficiency von 16,3% und dazu kommen gerade einmal 14 Strafminuten.

Findlay brilliert mit seinem Two-Way-Style sowohl offensiv als auch defensiv, beweist dazu immer wieder eine starke Übersicht in Drucksituationen und den nötigen Torriecher bringt der Kanadier auch mit. Zwar musste er Dustin Gazley in der teaminternen Scorerliste den Vortritt lassen, der absolvierte allerdings auch alle 40 Spiele. Wie wichtig er für das Team ist, beweisen die Runden 40 und 41, als die Südtiroler gleich zwei empfindliche Niederlagen (4:7 in Fehervar, 2:3 in Graz) in Folge hinnehmen mussten - jeweils ohne Findlay im Line-Up. Er ist somit einer der Erfolgsgaranten im bärenstarken Team des HC Bozen.

Leland Irving - HC Bozen

Leland Irving - HC Bozen
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 17
Gegentore: 27
Gegentore pro Spiel: 1,68
Saves: 416
Save-Percentage: 93,5%

Der nächste folgt zugleich - Leland Irving zeigt in dieser Saison einmal mehr, welch Goldgriff Bozen-Manager Dieter Knoll da gelungen ist. Zwar verpasste der Kanadier gut ein Monat aufgrund einer Muskelverletzung. Nichtsdestotrotz versetzte der 241-fache AHL-Goalie die ICE Hockey League mit zahlreichen Big Saves ins Staunen. Generell darf sich der HC Bozen in dieser Spielzeit keineswegs über Torhüter-Leistungen beschweren, alle vier eingesetzten Torhüter weisen bärenstarke Werte auf - auch ein Verdienst der stärksten Defensive der Liga.

Irving verbuchte in 17 Liga-Spielen sechs Shutouts und performte gar nur sieben Mal unter seinem Save Percentage, sogar nur dreimal unter 90%. Außerdem stand er nur bei vier Niederlagen am Eis. Der 32-Jährige spielt einen ähnlichen Stil wie Sebastian Dahm - alles wirkt äußerst kontrolliert, beinahe schon spielerisch. Trotz seiner Körpergröße (1,83 Meter) zählt der Butterfly zu seinen Stärken, das Puck-Tracking ist sensationell, dem Gegner wird kaum Chancen auf einen Rebound gelassen und wenn, dann ist er zur Stelle. Trotz der klaren Niederlagen in Fehervar und Graz - da ließen ihn seine Mitspieler oftmals auch im Stich - ist Irving mit Dahm wohl DER Topfavorit auf die diesjährige MVP-Trophäe. Immerhin wies der Kanadier vor diesen Partien ein Save Percentage von über 95% und ein GAA von nur 1,2 Toren auf!

Nick Petersen - KAC

Nick Petersen - KAC
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 40
Tore: 16
Assists: 23
Plus/Minus-Statistik: +21
Strafminuten: 24

Dauerbrenner, KAC-Topscorer und sechs seiner 16 Treffer waren Game-Winning-Goals - noch Fragen? Der Kanadier bewies im Grunddurchgang einmal mehr, welch Goldgriff den Klagenfurtern zu Beginn der Saison 2018/19 gelang. Dabei gab es nach einer einer eher schwächeren letzten Saison, die allerdings von Verletzungen geprägt war, reichlich Rüge für den viel titulierten "Königstransfer". 

In der laufenden Spielzeit rieß der 31-Jährige das Zepter allerdings wieder an sich, überzeugte mit Spielwitz und bildete nach der Verpflichtung von Paul Postma ein kongeniales Duo im starken KAC-Powerplay. Aber auch die Linienzusammenstellung mit Kapitän Manuel Ganahl und Rok Ticar ließ den ehemaligen NHL-Viertrunden-Draftpick zu alter Stärke zurückfinden. Nach dem Jahreswechsel performte Petersen mit 16 Scorern aus 14 Spielen sogar mit einem Punkteschnitt von 1,14 pro Spiel und ist maßgeblich am überragenden Lauf der Klagenfurter beteiligt - in diesen 14 Spielen mussten sich die "Rotjacken" nur zweimal(!) geschlagen geben. Petersen und der KAC sind heiß auf den nächsten Meistertitel!

Colton Jay Saucerman - HC Innsbruck

Colton Jay Saucerman - HC Innsbruck
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 31
Tore: 8
Assists: 17
Plus/Minus-Statistik: +14
Strafminuten: 24

Auch der zweite Akteur des Neuntplatzierten HC Innsbruck hat sich diese Nennung redlichst verdient. Man müsse sich nur vorstellen, wo die "Haie" den Grunddurchgang beendet hätten, wenn der schusskräftige Verteidiger - der in seinem ersten Europa-Jahr sofort die Rolle des "Assistant Captain" bekam - nicht zwischen Ende Dezember und Ende Jänner neun Spiele verletzungsbedingt verpasst. In dieser Zeit setzte es nämlich acht(!) Niederlagen aus neun Spielen bei einem Torverhältnis von 22:35. Zum Vergleich: Für den restlichen Grunddurchgang stehen ein Verhältnis 108:105 zu Buche. Auch sonst würden sich jeweils 16 Siege und Niederlagen die Waage halten.

Ansonsten ist der Verteidiger ein wichtiger Baustein im Spiel der Tiroler, wie auch LAOLA1-Experte Bernd Freimüller bestätigte. Der US-Amerikaner ist ein Offensivfaktor, 25 Scorerpunkte aus 31 Spielen beweisen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Auch defensiv lief es gewaltig - mit ihm auf dem Eis erzielten die Innsbrucker 14 Tore mehr als sie Gegentore erhielten. Für ein Team, welches die meisten Gegentore hinnehmen musste, eine extrem starke Leistung! Nur sein Linemate Jonathan Racine-Clarke (+8) und Adrian Danielsen (+1) kommen auf positive Plus/Minus-Statistiken unter den Defensivspielern, die krassen Gegenteile sind Jakob Wetzelsberger (-14) und Kevin Tansey (-8). Vielleicht schaffen die "Haie" auch dank Saucerman noch den Sprung in die Playoffs, die Möglichkeiten sind auf jeden Fall vorhanden.

Rick Schofield - Red Bull Salzburg

Rick Schofield - Red Bull Salzburg
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 32
Tore: 13
Assists: 22
Plus/Minus-Statistik: +11
Strafminuten: 10

Der erste und einzige Vertreter der Red Bulls aus Salzburg ist ein Neuzugang. Dass Rick Schofield in der ICE Hockey League als gefürchteter Offensivspieler gilt, ist weitläufig bekannt. Doch nach seiner besten Saison in Linz verschlug es den Kanadier an die Salzach, wo er zu einem immens wichtigen Two-Way-Forward mutierte. Denn es kommt nicht immer nur auf Scorerpunkte an, denn in dieser Statistik liegt er teamintern hinter John Hughes auf Rang zwei. 

Viel mehr beeindruckt seine starke Bully-Bilanz von 443 gewonnen Anspielen bei 689 Versuchen - macht den Liga-Topwert von 64,3%. Wenige Strafen, die stärkste Plus/Minus-Bilanz der Mannschaft und die Scoring Efficiency von 16,7 Prozent sprechen ebenfalls für sich. Und auch bei ihm merkt man: Fehlt er, läuft es bei den "Bullen" ganz und gar nicht rund. Beweis? In den acht Partien - fünf zwischen 8. bis 19.1. bzw. zwei am 3. und 5.2. - die er nicht bestreiten konnte oder durfte, kassierten die Mozartstädter fünf Niederlagen. Auch deshalb mussten die Salzburger nach dem Jahreswechsel lange um die vorzeitige Playoff-Teilnahme zittern. Deshalb ist Schofield zurecht ein MVP-Kandidat.

Dragan Umicevic - Black Wings

Dragan Umicevic - Black Wings
Foto: © GEPA

Absolvierte Spiele: 37
Tore: 12
Assists: 32
Plus/Minus-Statistik: -3
Strafminuten: 20

Was hat ein Angreifer, der in den Reihen der schwächsten Offensive der Liga spielt, mit dem MVP-Award zu tun? 44 Torbeteiligungen bei 81 erzielten Treffern sprechen wohl klar für den Schweden, denn nur die Toplinie rund um Umicevic, Brian Lebler und mit Abstrichen Juha-Pekka Hytönen konnte halbwegs konstant für Gefahr sorgen. Noch beachtlicher sind wohl 25 Spiele, in denen er zumindest einen Treffer oder einen Assist landete und nochmal: Er spielt in einem Team, welches in dieser Saison zu den klaren Verlierern gehört und abgeschlagen am Tabellenende steht.

Doch die Black Wings wissen, was sie am 36-Jährigen haben - einen Crack mit seidenweichen Händen, der immer das Auge für den Teamkollegen hat und Pin-Point-Pässe im Schlaf spielen kann. Dazu kommt, dass der Rechtsschütze an die vergangene Saison, die er als Topscorer abschloss, nahtlos anschließen konnte und definitiv kein Grund ist, warum die Linzer zumindest im Grunddurchgang komplett versagten. Doch die letzten drei Spiele sollten Mut machen, holte man sich doch gewaltig Selbstvertrauen mit drei Siegen in Folge gegen Bozen, Salzburg und Innsbruck. Dabei wusste eben Umicevic mit sechs Vorlagen zu glänzen, vier davon führten zu Treffern von Brian Lebler. Zieht man noch die Plus/Minus-Bilanz von -3 - die Black Wings erhielten mit dem Schweden auf dem Eis nur drei Gegentreffer mehr, als sie Tore erzielten - heran, wird erst deutlich, welch ein Spieler im Dress der Black Wings aufläuft. Denn: Das Black-Wings-Torverhältnis von -52 spricht Bände...

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