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Schiri und Spieler ärgern WSG-Coach Silberberger

Der Wattener Trainer empfindet so einiges als "abenteuerlich".

Zum Auftakt in die neue Saison mit 2:3 verloren (Spielbericht >>>), das entscheidende Gegentor erst in der siebenten Minute der Nachspielzeit kassiert. Und dann war es wohl auch noch ein irregulärer Treffer. Kein Wunder, dass Thomas Silberberger nach dem Schlusspfiff im Innviertel von seinem Ruhepuls so weit entfernt war wie von einem Champions-League-Startplatz.

"Ein extrem bitterer Auftakt. Wir hätten nicht als Verlierer vom Platz gehen dürfen", ärgert sich der Coach der WSG-Tirol nach der Niederlage in Ried.

Silberberger weiter: "Beim dritten Tor waren vier Rieder im Abseits – abenteuerlich, dass man sowas nicht sehen kann. Abenteuerlich ist allerdings auch unser Defensivverhalten in der Box. Die Fouls, die zu den zwei Elfmetern geführt haben, waren ganz, ganz blöd. Da müssen wir viel cleverer agieren und die Situationen gar nicht aufkommen lassen."

Der Tiroler hält fest: "Es war ein hochintensives Spiel, und wir sind im Endeffekt an unserer Blödheit gescheitert."

(Artikel wird unter dem Highlight-Video fortgesetzt)

Silberberger will nach dem ersten Spiel aber noch nicht schwarzmalen: "Nach einem Spiel muss man nicht gleich alles infrage stellen. Unsere Neuzugänge bringen Qualität, aber wir haben noch brutal viel Arbeit vor uns."

WSG-Profi Benjamin Pranter zerknirscht: "Jetzt haben wir wieder einmal gesehen, dass du in der Liga bis zur letzten Minute 100 Prozent geben musst. Jetzt heißt es Mund abputzen, draus lernen und weiter geht's."

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