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NEWS
Nach schwerem Sturz: Skicrosser Takats spricht über Folgen
Vor allem mit dem Sehvermögen hat der ÖSV-Athlet nach seinem schwerem Sturz in der Schweiz aktuell Probleme. Aufgeben ist jedoch keine Option.
Ende Jänner kam Skicrosser Tristan Takats bei einem Weltcup-Rennen in Veysonnaz (Schweiz) schwer zu Sturz. Die Diagnose: eine Knieverletzung und ein Halswirbelbruch.
Vor allem mit dem Sehvermögen hat er aktuell noch Probleme, deshalb trägt er jetzt eine Brille. "Dass ich etwas schlechter sehe, ist mir das erste Mal beim Videospielen im Krankenhaus aufgefallen. Da hab ich alles doppelt gesehen", wird Takats von der Krone zitiert.
Nach den schweren Verletzungen hat der 30-Jährige einige Operationen über sich ergehen lassen müssen. Die Reha startet für ihn nächste Woche in Tobelbad.
"Verletzungen und OPs waren dann vermutlich zu viel"
Die Einschränkung des Sehvermögens nach dem Sturz begründet er wie folgt: "Ich hatte schon vorher eine Hornhautverkrümmung. Bislang konnte das Hirn das noch ausgleichen, die Verletzungen und OPs waren dann aber vermutlich zu viel, deswegen ist das aufgekommen", erklärt er.
Nachdem er früher wie ein Adler gesehen habe, möchte er seine Augen nun lasern lassen.
Auch die körperliche Verfassung hat sich nach den Eingriffen verändert. Er habe rund acht Kilo an Muskelmasse verloren. "Das ist die logische Konsequenz, wenn du weder Ober- noch Unterkörper wirklich bewegen kannst", berichtet er.
Karriereende nicht in Sicht
Seine Fans möchte er vor allem über seine Kanäle bei den sozialen Netzwerken auf der Reise zurück mitnehmen.
"Ich denke, dass es recht interessant zu sehen ist, wie man sich als Profi-Sportler von solch einer schweren Verletzung erholt. Und in weiterer Folge dann wieder zur Wettkampfform findet", erzählt er.
Die Olympischen Spiele und die Bronzemedaille vom 40-jährigen Alex Fiva, der damals in seinen Sturz verwickelt war, hat er von zuhause verfolgt. Auch das ist ein Grund weshalb er nicht aufgeben will :"Ich werde auch nicht jünger. Es war cool zu sehen, dass ich mich deswegen noch nicht selbst abschreiben muss, dass noch etwas drin ist", betont er. Die Lust, wieder Ski zu fahren sei sowieso zu groß um seine Karriere zu beenden.