Fischer und Gabalier auf der Wunschliste

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Am Dienstag beginnen die Special Olympics 2017 in Graz, Schladming und Ramsau. 2.700 Athleten werden zu den Winterspielen erwartet.

Besonders stolz sind die Veranstalter auf Stargast Helene Fischer, die sogar ein eigenes Lied für die Spiele präsentieren wird. Neben der Schlager-Queen hätten sich die Athleten auch Andreas Gabalier, der bei der Schlusszeremonie am 24. März singen wird, gewünscht.

Außerdem haben sich derzeit 30 Minister, drei Staats-Chefs und sieben "Royals" angesagt.

Laut Geschäftsführer Markus Pichler habe man Fischer und Gabalier einfach gefragt und tatsächlich sagten beide zu - und sie werden sogar ohne Gage auftreten.

Die Sängerin, die sich spätestens mit ihrem Hit "Atemlos" in die Herzen der Schlager-Fans gesungen hat, versprach sogar das volle Programm: Eröffnung, Schlusszeremonie sowie ein eigener Song, den sie den Special Olympics widmen will. Er soll am Samstag bei der Eröffnung in Schladming erstmals präsentiert werden. Der Titel soll bis dahin geheim bleiben.

"Kombination aus Sport und Menschlichkeit"

Zur Eröffnung werden sechs Fahnenträger in das Planai Stadion einziehen: Trixi Schuba, Alexander Pointner, Mario Stecher, Benni und Marlies Raich sowie Michael Tritscher. Die "Flamme der Hoffnung" wird empfangen und die steirische Ski-Legende Renate Götschl soll zusammen mit einem der Athleten den olympischen Eid sprechen.

Bekannt ist bereits der Auftritt von Grammy-Gewinner Jason Mraz, Rose May Alaba sowie Musical-Star Anna Maria Kaufmann, die die Europahymne singen wird. Unter anderem wird Bundespräsident Alexander Van der Bellen eine Ansprache halten.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer meinte, dass die Special Olympics "einfach ans Herz gehen" und eine Kombination aus Sport und Menschlichkeit darstellen, "die es sonst wo nicht so gibt".

1.000 Siegerehrungen

Neben den 2.700 Athleten kommen 1.100 Trainer und etwa 5.000 Familienmitglieder in die Steiermark. Rund 3.000 freiwillige Helfer, 1.200 Ehrengäste und 800 Medienvertreter werden erwartet. Bei rund 1.000 Siegerehrungen werden 4.650 Medaillen - je 1.550 in Gold, Silber und Bronze - vergeben.

Die Veranstalter müssen für die Teilnehmer und Betreuer rund 92.000 Mahlzeiten über Catering-Firmen an den Austragungsstätten zur Verfügung stellen: 70.000 in Graz, 10.000 in Schladming und 12.000 in der Ramsau.

Die sogenannten Volunteers - die freiwilligen Helfer - haben 12.000 Bekleidungsstücke erhalten, jeder somit vier verschiedene Teile. 18.000 Stück diverser Akkreditierungskarten werden bei den Spielen ausgegeben und rund 17.000 Blatt Papier stehen zum Bedrucken bereit. Für die Organisatoren stehen 700 Mobiltelefone und 400 Tablets zur Verfügung.

4.000 Lebkuchenherzen

An den Austragungsstätten werden zusammengerechnet 46 Kühlgeräte aufgestellt und bis zu 46.000 Trinkbecher für warme Getränke können ausgegeben werden. Einer der Hauptsponsoren stellt 400.000 Flaschen Softgetränke zur Verfügung, ein anderer bietet einen Fuhrpark von 145 Pkw.

60 Reisebusse werden während der Spiele im Einsatz sein, am Tag der Eröffnungsfeier sogar 80. Rund 70 Hotels und Pensionen sind mit Athleten, Familien und Betreuern in verschiedenen Regionen der Steiermark belegt. Die ankommenden Delegationen aus 107 Nationen - darunter für Winterspiele "exotische" Länder wie Südafrika, Elfenbeinküste oder Dominikanische Republik - werden mit 4.000 Stück Lebkuchenherzen begrüßt.

Hauptbühne aus 150 Tonnen Stahl

Rund 186.000 Stück Druckwerke werden zu Informationszwecken bei den Spielen im Umlauf sein. 16.000 "Game Guides" - eine Hälfte in Deutsch, die andere in Englisch - wurden hergestellt, ebenso wie 140.000 Besucherfolder, 10.000 "Transportation-Maps" und 20.000 Broschüren zu den Olympic-Towns.

Die Tribüne für die Eröffnungsfeier im Planai Stadion, die Platz für 15.000 Zuschauer bieten soll, wurde in 25 Lkw-Zügen nach Schladming gebracht und wiegt rund 500 Tonnen. Der Aufbau hat 240 Mann-Tage gedauert, der Abbau wird etwa halb so lange dauern.

Die Hauptbühne am Fuße des WM-Hangs der Planai besteht aus 150 Tonnen Stahl und wurde in sieben Lkw-Zügen angeliefert. Die Licht- und Tonanlage füllte acht Lkw-Züge und umfasst rund 550 Lampen und Scheinwerfer sowie 70 Lautsprecher mit einer Tonleistung von 140.000 Watt.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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