Kasai spricht über eine Karriere bis 2026

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Noriaki Kasai ist zwar schon stolze 44 Jahre alt, ans Aufhören denkt die japanische Skisprung-Ikone aber noch lange nicht.

Sogar von einem Weitermachen bis Olympia 2026 ist in einem Interview mit der "Sport Bild" die Rede, insofern seine Heimatstadt Sapporo den Zuschlag für die Winterspiele bekommt: "Dann würde ich dort auch noch starten. Vorausgesetzt ich setze mich im japanischen Team durch."

Sollte der dreifache Olympia-Medaillengewinner (zweimal Silber, einmal Bronze) das ernst meinen und tatsächlich umsetzen, wäre er dann 53 Jahre alt.

"Es wäre ein gutes Alter, um langsam ans Aufhören zu denken", sagt Kasai. Olympia-Gold fehlt ihm ja noch in seiner Sammlung. "Dafür gebe ich alles."

Groupies bleiben wohl ein Wunschtraum

Nächstes Jahr würde sich sein Weltcup-Debüt zum bereits 30 Mal jähren. Allerdings ist die Zeit auch am Schanzen-Opa nicht spurlos vorübergegangen. Knie-Probleme machen Kasai in dieser Saison zu schaffen. Ein Mitgrund, warum es heuer nicht so recht läuft und er mit dem zehnten Platz in Innsbruck nur eine Top-Ten-Platzierung zu Buche stehen hat.

Er kennt den Springer-Zirkus wohl besser als jeder andere. Ob er das Gefühl hat, möglicherweise doch etwas verpasst zu haben? Auf den Rummel rund um die deutschen Konkurrenten Martin Schmitt und Sven Hannawald sei er ein wenig neidisch gewesen.

"Ich hätte auch gerne mal ein Plakat gelesen mit der Aufschrift 'Noriaki, ich will ein Kind von dir!' Leider gab es das nicht", schildert der stets gut gelaunte Altspatz.

Bei der WM in Lahti läuft es für Kasai bislang nicht nach Wunsch. Als 28. von der Normalschanze konnte er sich nicht für das Mixed-Aufgebot empfehlen, welches Bronze holte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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