Svindal: Kasper-Sager war sinnlos

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Der Diktaturen-Sager von FIS-Präsident Gian Franco Kasper sorgt im Skizirkus für Aufregung, auch wenn er sich mittlerweile dafür entschuldigt hat.

"Die Entschuldigung macht viel Sinn, denn der Kommentar hat keinen gemacht", sagt Aksel Lund Svindal im Rahmen einer Pressekonferenz in Aare.

"Mit seiner Erfahrung sollte er es besser wissen. Es gibt viele Probleme in dieser Welt, die wichtiger sind als Sport. Ein Problem wie eine Diktatur ist viel wichtiger, als wo die Winterspiele abgehalten werden", sagt Svindal.

Solche Sachen in einen Zusammenhang zu bringen, sei exakt der Grund, warum Österreich, Norwegen, Deutschland und andere "Nein zu Olympia" sagen würden, meint der Norweger. Kasper habe der Sache damit keinen Dienst erwiesen.

"Es ist nun einmal so, dass es für uns in Diktaturen einfacher ist. Vom Geschäftlichen her sage ich: Ich will nur noch in Diktaturen gehen, ich will mich nicht mit Umweltschützern herumstreiten", hatte Kasper in einem Interview mit dem "Tages-Anzeiger" gesagt. Diktaturen könnten "solche Veranstaltungen mit links durchführen, die müssen nicht das Volk befragen".

Später entschuldigte sich der 78-jährige Schweizer, er habe dies nicht wortwörtlich gemeint.

Textquelle: © LAOLA1.at

FIS-Boss Gian Franco Kasper relativiert Diktaturen-Sager

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