Venier: "Habe einen Schlieri gemacht"

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Die Ski-WM in St. Moritz begann für Österreich mit Sensations-Gold durch Nicole Schmidhofer - mit etwas mehr Glück wäre es aber womöglich noch besser geworden.

Anna Veith schied mit guter Zwischenzeit aus (hier gibt es ihre Reaktion), Stephanie Venier wurde Siebte und verspielte eine mögliche Medaille mit einem schweren Fehler.

"Ich habe die enge Linie gewählt, dann hat es mich ausgehebelt. Da habe ich einen Schlieri gemacht", sagt die Tirolerin nach dem unbeabsichtigt weiten Sprung in Anlehnung an Rekordadler Gregor Schlierenzauer.

Ärger ja - Reue nein

Am Ende fehlten Venier 0,77 Sekunden auf Siegerin Schmidhofer, Edelmetall verpasste sie um 41 Hundertstel. Der Fehler kostete rund eine halbe Sekunde.

"Es ist schon ein bisschen ärgerlich, wenn man sich ansieht, was vielleicht möglich gewesen wäre", gibt die 23-Jährige unumwunden zu. "Bei der WM zählen nur die ersten drei. Schön wäre gewesen, wenn ich unter den Top 6 wäre - dann hätte ich bei der Siegerehrung dabei sein können."

Sie bereut aber nichts: "Nur weil es Weltmeisterschaften sind, stecke ich sicher nicht zurück. Wir alle wollten voll angreifen, das war das Motto." Diesmal sei das Risiko eben etwas zu hoch gewesen und wurde nicht belohnt.

"Ich bin aber sicher noch ein paar Jahre dabei und werde noch Chancen bekommen", nimmt Venier es mit einem Augenzwinkern.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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