Dreßen mit scharfer Kritik an Hinterstoder-Super-G

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In Saalbach-Hinterglemm übte Thomas Dreßen nach Rang 3 im Super-G bereits Kritik, auch nach dem Super-G in Hinterstoder lässt der Deutsche mit kritischen Worten aufhorchen.

Diesmal wird der 27-Jährige Opfer einer weichen Piste und kommt schmerzhaft zu Sturz. "Mir hat es beide Schultern ausgekegelt", berichtet er im ORF-Interview. "Ich denke, dass sie nur leicht rausgeschaut haben, weil sie gleich wieder drin waren, als ich aufgestanden bin. Aber die Schmerzen sind groß."

Der Grund für den Sturz ist für ihn klar: "Meiner Meinung nach war die Spur zu schmal gesalzen! Auf der Spur selber war es okay. Mei, es schmiert halt - aber darauf können wir uns einstellen. Aber wenn man, so wie ich, etwas daneben kommt und es dir gleich den Ski frisst..."

Kritik an FIS, nicht an den Veranstaltern

Er fühlte sich an seinen Sturz 2018 in Beaver Creek erinnert. "Aber diesmal war das Glück, dass daneben nur leichter Sulz war. Dadurch hat es mir den Ski nicht gefressen."

Der dreifache Sieger betont, dass es keine Kritik an der Arbeit der Veranstalter sei. "Die machen ja alles, damit wir Rennen fahren können."

Er nimmt aber den Skiverband in die Pflicht: "Die FIS sollte sich langsam mal hinhocken und überlegen, wie man Rennen sicherer machen kann. Man redet über Ski oder sonst irgendwas... aber wenn die Piste grenzwertig ist, dann weiß ich nicht, ob das Ganze so gescheit ist."

"Das ist einfach nervig"

Dreßen ist sich bewusst, dass es eine schwierige Situation ist. "Wir wollen alle Rennen fahren, ich ja auch. Aber wenn es von der Sicherheit her grenzwertig ist und es dich schmießt, nur weil du knapp neben die Spur kommst... das kann es nicht sein."

Es ärgert ihn hörbar, dass er sich bei durch einen seiner Meinung nach vermeidbaren Zwischenfall verletzt hatte. "Ich würde ja nichts sagen, wenn ich einen doppelten Salto geschlagen hätte und die Schultern draußen sind. Dann könnte ich damit leben. Aber mit sowas - das ist einfach nervig."

Textquelle: © LAOLA1.at

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