Neureuther siegt, gutes Hirscher-Comeback

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Felix Neureuther gewinnt das erste Herren-Rennen der Weltcup-Saison 2017/18.

Der Deutsche setzt sich im Levi-Slalom 0,37 Sekunden vor Henrik Kristoffersen (NOR) durch. Mattias Hargin (SWE/+0,45) komplettiert als Dritter das Podest.

Marcel Hirscher (+1,32) feiert ein gelungenes Comeback mit Rang vier im ersten Durchgang, fällt im Finale auf schlechterer Piste jedoch auf Platz 17 zurück. Marco Schwarz (+1,09) wird als 13. unmittelbar vor Michael Matt (+1,13) bester ÖSV-Läufer.

Manuel Feller ist im zweiten Durchgang auf Podest-Kurs, fällt kurz vor dem Ziel aber aus. Auch Halbzeit-Leader Dave Ryding (GBR) scheitert auf dem Weg zum ersten britischen Weltcup-Sieg im zweiten Lauf.

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"Das ist unwirklich"

Neureuther kam überraschend zu seinem ersten Rentier, zur Halbzeit war er hinter dem Briten Dave Ryding und vor Kristoffersen Zweiter gewesen, Ryding schied im Finale aus.

"Das ist urwirklich. Erstes Rennen als Vater und erster Sieg. Ich hätte nie gedacht, dass sich hier gewinnen kann. Das Rentier wird natürlich wie meine kleine Tochter Matilda heißen", meinte der 33-Jährige, musste dann aber auf deren neutraleren Spitznamen "Mati" zurückgreifen, weil das Tier männlich ist.

"Ich bin sehr glücklich, ich habe das hier sehr genossen. Es war cool, Felix fahren zu sehen", streute Kristoffersen dem Konkurrenten Blumen.

Hängende Köpfe im ÖSV-Team

Die ÖSV-Herren indes verließen den Zielraum mit hängenden Köpfen. Der Vorjahreszweite Matt kämpfte im ersten Lauf bei einer Welle ("Bisserl schneller hingekommen als erwartet") erfolgreich gegen den Ausfall, ließ aber viel Zeit liegen. Halbzeitrang neun konnte er nicht halten. "Das war kein gutes Skifahren", meinte der Tiroler.

Auch Schwarz verlor ein paar Ränge. "Ich habe mir vorgenommen, zu attackieren, das ist oben halbwegs gelungen, im Steilhang bin ich zu weite Wege gefahren." Der aus einer Verletzung zurückgekehrte Christian Hirschbühl landete auf Rang 20, Marc Digruber und der rasant unterwegs gewesene Manuel Feller schieden im zweiten Durchgang aus. "Der Speed passt", versuchte Feller das Positive mitzunehmen.

Dominik Raschner (44.) und Simon Rueland (54.) hatten die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst, Johannes Strolz schied in Lauf eins aus.

Textquelle: © LAOLA1.at

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