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ÖSV-Debakel beim Madonna-Slalom

Mit Müh und Not geht sich für Österreichs Athleten ein Top-20-Platz aus.

ÖSV-Debakel beim Madonna-Slalom Foto: © GEPA

Für Österreichs Slalom-Herren setzt es nach der Auftaktpleite in Val d'Isere auch beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio ein bitteres Debakel.

Michael Matt schafft es als bester ÖSV-Läufer nur auf Rang 20. Nur zwei Hundertstel dahinter klassiert sich Dominik Raschner, der mit Startnummer 52 überraschend den Sprung in den zweiten Durchgang schafft, auf Rang 22. Fabio Gstrein wird 24.

Ergebnis des 2. Durchgangs>>>

Den Sieg holt sich der norwegische Weltmeister Sebastian Foss-Solevaag, der sich 10/100 Sekunden vor dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Schweden Kristoffer Jakobsen (+0,11) durchsetzt.

Dabei ist der Halbzeite-Führende Clement Noel auch im zweiten Durchgang Richtung neuerliche Bestzeit unterwegs. Doch der Franzose kommt zu Sturz und rutscht am letzten Tor vorbei über die Ziellinie.

Bitter läuft es auch für Johannes Strolz: Der Vorarlberger, der es im Frühjahr nicht durch die Kaderselektion schaffte und sich sich die Saisonvorbereitung selbst finanzierte, reiht sich im ersten Durchgang mit hoher Nummer 38 auf Rang 11 ein, scheidet aber im zweiten Lauf aus.

Für die beiden Teamleader ist der Arbeitstag bereits nach dem ersten Durchgang zu Ende: Marco Schwarz und Manuel Feller scheitern beide wenige Tore vor dem Ziel. Feller war mit einem guten Steilhang auf Kurs zu einem Top-7-Platz.

Marc Digruber kann seine kurzfristig erhaltene Chance nicht nutzen. Der Niederösterreicher rutschte nach dem Covid-Aus von Christian Hirschbühl ins Team, bringt sich aber mit zwei schweren Fehler um eine mögliche Final-Qualifikation.


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