Traumstart! ÖSV-Doppelsieg in Lake Louise

Traumstart! ÖSV-Doppelsieg in Lake Louise Foto: © GEPA
 

Was für ein Saisonstart der ÖSV-Speed-Herren! Bei der Abfahrt in Lake Louise triumphiert Matthias Mayer (1:47,74 min) vor Teamkollege Vincent Kriechmayr (+0,23 sek).

Kriechmayr gelingt mit Startnummer eins eine saubere Fahrt, die erst von Mayer mit Startnummer sieben unterboten wird. Lange Kopf-an-Kopf erwischt der Kärntner die Ausfahrt in den Schlussteil etwas besser und fährt sich auf den letzten Fahrsekunden den kleinen Vorsprung heraus.

Auch dem Schweizer Speed-Ass Beat Feuz gelingt ein guter Saisonstart, er klassiert sich knapp hinter Kriechmayr auf Rang drei (+0,35) und komplettiert das Podium. Der im Training so starke Max Franz zeigt mit Nummer 15 eine beherzte Fahrt, im Ziel zeigt die Anzeigetafel einen Rückstand von 56 Hundertstel - Platz fünf.

Top-Favorit Aleksander Aamodt Kilde, der sich in den Trainings von seiner besten Seite zeigte, landet bei seinem Coemback auf Rang neun.

Daniel Hemetsberger, Otmar Striedinger und Daniel Danklmaier runden das starke ÖSV-Ergebnis auf den Rängen 14 bis 16 ab. Hemetsberger ist bis zum Mittelteil mit der Bestzeit nahezu gleichauf, ein Fehler kostet aber viel Zeit.

Ergebnis der Abfahrt in Lake Louise>>>

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Matthias Mayer: "Es war brutal schwer zu fahren. Die Sicht war schwierig - aber es war für alle gleich. Es war ein lässiges Rennen. Es fühlt sich nicht leicht an - es geht brutal zur Sache. Es schlagt brutal. Es war ein enges Rennen. Der Vinc und der Beat sind stark gefahren - das habe ich am Start auch gewusst. Der Start ist einmal geglückt. Gleichzeitig habe ich aber gesehen, dass der Vorsprung auf Beat und Vinc nicht riesig ist - da darf ich mich in den nächsten Rennen nicht drauf ausrasten."

Vincent Kriechmayr: "Die Piste wird nicht besser - die Sicht war mit Nummer 1 vielleicht auch noch ein bisschen besser, auch wenn ich nix gesehen habe. Meine Fahrt war sehr gut - zwei Mal habe ich vielleicht ein bisschen die Sicherheitsvariante genommen."

Beat Feuz: "Ich muss zufrieden sein. Lake Louise ist immer eine schwierige Strecke. In diesem Jahr besonders mit den Bodenwellen. Heute zudem die schlechte Sicht - da braucht es die volle Überwindung. Einen Fehler habe ich schon im Kopf - Einfahrt Fishnet war ich etwas überrascht, wie schnell es da geht. Das habe ich etwas verpasst. Man hat in den letzten Jahren schon gesehen, dass die Dichte steigt und steigt. Die kleineren Nationen trainieren mit den großen. Man heut heute gesehen: Österreich ist bereit, die Schweiz offensichtlich auch. Ich freue mich auf eine tolle Saison."

Max Franz: "Es war eigentlich ein guter Lauf. Es war heute schwierig, das Licht hat schon einiges ausgemacht. Es war sehr flaches Licht, da hat man die vielen kleinen Schläge nicht gesehen. Das was ich eigentlich gut kann - das rausschleichen unten - habe ich nicht so hingekriegt heute."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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