RTL in Garmisch ebenfalls abgesagt

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Komplett-Ausfall in Garmisch-Partenkirchen: Nach der Abfahrt muss auch der Riesentorlauf am Sonntag abgesagt werden.

Trotz Nachteinsatz der Pistenarbeiter konnte die Strecke aber nicht vom nassen Neuschnee befreit und rennbereit gemacht werden. Da der Schneefall laut Prognosen den ganzen Tag anhalten soll, entscheidet sich die Jury zur Absage des letzten Rennens vor der kommende Woche beginnenden Ski-WM in Aare.

Selbst ein deutlich verkürztes Rennen war nicht durchführbar.

Ligetys "Theorie" zur Absage>>>

Vergebliches Hoffen

Markus Waldners Gebete blieben ungehört. "Ich hoffe nur, dass die Wettervorhersage nicht stimmt", hatte der Chef-Renndirektor des Internationalen Skiverbands am Vorabend gemeint. Die Prognosen sollten aber recht behalten. Wie am Vortag fielen in Oberbayern bis in der Früh zwischen 20 und 30 Zentimeter Schnee.

Da bis Mittag keine Besserung in Sicht war, stand die Absage bereits um 7.30 Uhr - rund drei Stunden vor dem angesetzten Start des ersten Durchgangs - fest.

Hirscher: "Wetter können wir nicht beeinflussen"

Das Verletzungsrisiko war erneut zu groß. "Natürlich extrem schade, aber das Wetter können wir, Gott sei es gedankt, nicht beeinflussen", erklärte Hirscher und bedankte sich bei allen Helfern, die auf der Strecke gearbeitet hatten.

Versucht wurde von den Veranstaltern tatsächlich alles. "Wir sind heute um 4 Uhr in der Früh ausgerückt. Wir haben versucht, die Rennlinie freizubekommen. Das Problem ist aber auch, dass wir mit den Maschinen langsam aber sicher die Rennlinie beschädigen", erklärte Waldner.

Nachsatz: "Das ist Mutter Natur, Skifahren ist ein Freiluftsport und wir müssen das akzeptieren." Ob das Rennen nachgeholt wird, war vorerst unklar. Die laut Waldner einzige Option wäre der Freitag beim Weltcup-Wochenende von Kranjska Gora (derzeit 9./10. März). Für die ausgefallene Abfahrt ist Kvitfjell ein Thema. Weltcup-Kalender>>>

Ein WM-Startplatz im ÖSV offen

Für die WM-Aspiranten Stefan Brennsteiner, Roland Leitinger, Magnus Walch und Johannes Strolz fiel damit die letzte Chance aus, sich noch für den WM-Kader zu empfehlen.

Der ÖSV wird am (heutigen) Sonntag sein finales Aufgebot für die Titelkämpfe in Schweden bekanntgeben. Am Tag des WM-Riesentorlaufs am 15. Februar wird der zuvor letzte Bewerb in dieser Disziplin (Adelboden) 34 Tage her sein.

Textquelle: © LAOLA1/APA

Ski Weltcup: Kandahar-Abfahrt in Garmisch abgesagt

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