Norweger Kilde im 2. Training voran - Franz 3.

Norweger Kilde im 2. Training voran - Franz 3. Foto: © GEPA
 

Max Franz präsentiert sich beim Speed-Auftakt des alpinen Ski-Weltcup in Lake Louise weiter gut in Schuss.

Im zweiten Training für die Herren-Abfahrt ist am Mittwoch der Norweger Aleksander Aamodt Kilde der Schnellste. Bester Österreicher wird der Vortages-Schnellste Max Franz als Dritter mit 0,48 Sekunden Rückstand. Auf Rang zwei schiebt sich der Slowene Bostjan Kline (+0,42).

Matthias Mayer kommt mit 0,96 Sekunden Rückstand auf Rang acht, Daniel Hemetsberger wird Elfter (+1,23). Otmar Striedinger, im ersten Training noch Zweiter, kommt diesmal nur auf Position 15 (+1,41). Vincent Kriechmayr weist im Ziel gar 2,63 Sekunden Rückstand auf.

In Lake Louise stehen am Freitag (20:00 Uhr) und Samstag (20:15 Uhr) zwei Abfahrten auf dem Programm (jeweils im LIVE-Ticker).

"Zählen tut es noch nicht, aber ich würde es schon so nehmen. Das Training zeigt, ich bin dabei, das tut ganz gut. Es war ein feiner Lauf, ist leichter gegangen als gestern, die Piste gibt ein bisschen mehr her", sagt Franz. Im Vergleich zu vergangenen Jahren wurden mehr Wellen auf der Strecke eingebaut.

Franz zieht den Hut vor Kilde

"Das taugt mir ganz gut, damit kann ich gut umgehen", betont der 33-Jährige. Seine Rückenprobleme machen ihm beim Fahren keine Probleme, sind aber nach wie vor Thema. "Das Kreuz gehört gepflegt, es ist noch immer leicht da, aber ich habe es unter Kontrolle. Es war alles ein bisschen verzogen, verdreht, das hat sich gelöst, jetzt spielt sich wieder alles ein", schilderte Franz.

Noch imposanter war der Auftritt von Kilde, der mit den Rängen vier und eins nach überstandener Knieblessur scheinbar sofort wieder zu alter Stärke gefunden hat. "Er hat den Kreuzbandriss sehr gut weggesteckt und ist sehr gut drauf", sagte Franz über den Tagesschnellsten.

Striedinger verliert unten viel Zeit

Als zweitbester Österreicher klassierte sich Matthias Mayer bei Sonnenschein auf Rang acht (0,96). "Ich habe schon probiert gescheit Gas zu geben, um zu schauen, wo ich stehe. Es ist schon ein bisschen ein Rückstand da, ich muss probieren, es im Rennen besser zu machen", sah der 31-jährige Kärntner noch Luft nach oben.

Otmar Striedinger, der am Vortag als Zweiter nur um 0,05 Sekunden langsamer als Franz gewesen war, musste sich diesmal mit Rang 15 (1,41) begnügen. "Ich habe im unteren Teil ziemlich viel Zeit verloren. Ich bin froh, den Fehler im Training gemacht zu haben und nicht im Rennen. Beunruhigt brauche ich nicht sein", sagte Striedinger. Vor ihm lag mit Daniel Hemetsberger noch ein weiterer Teamkollege, der als Elfter (1,23) die Top Ten nur hauchdünn verpasste.

Kriechmayr über seinen Rückstand

Weit zurück war hingegen mit Vincent Kriechmayr Österreichs Sportler des Jahres 2021. Der 30-jährige Oberösterreicher kam über Rang 42 nicht hinaus. Genau diesen Platz mit ähnlichem Rückstand von mehr als 2,5 Sekunden hatte er auch schon am Dienstag belegt. "Es war ein paar Passagen nicht nach Wunsch, ich muss noch ein, fünf, zehn Schäuferl drauflegen", war sich der Speed-Doppelweltmeister bewusst. Den großen Rückstand wollte er aber "nicht überbewerten".

Das für Donnerstag geplante dritte Training findet wegen schlechter Wetterprognosen übrigens nicht statt.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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