Franz: "Bestzeit hilft gegen Sorgen mit dem Kreuz"

Franz: Foto: © GEPA
 

Unverhofft kommt oft!

Nicht Weltmeister Vincent Kriechmayr oder Olympiasieger Matthias Mayer, sondern zwei Kärntner Außenseiter dominieren das erste Abfahrtstraining der Herren in Lake Louise.

Mit der Bestzeit von Max Franz war so nicht zu rechnen. Der 32-jährige Routinier - ältester Speedfahrer im starken ÖSV-Aufgebot - kämpfte in der Vorbereitung mit argen Rückenschmerzen. Vor dem Abflug ins Trainingslager nach Copper Mountain in den USA ist der Kärntner gegen sein Leiden noch infiltriert worden. Der Saisonstart war aufgrund der Schmerzen fraglich.

Doch sieh da, Max Franz überrascht auf der leicht adaptierten Piste im kanadischen Banff Nationalpark mit der schnellsten Zeit. "Ich bin hier schon richtig oft heruntergefahren, aber heute habe ich einige neue Dinge entdeckt, die mir viel Spaß bereiten", sagt Franz und spricht die neuen Geländekuppen an, die im Sommer auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke errichtet worden sind.

"Ich mag Wellen, da habe ich nix dagegen", freut sich der Abfahrts-Bronzene der WM 2017 in St. Moritz und meint: "Angesichts meiner Sorgen mit dem Kreuz tut diese Bestzeit zum jetzigen Zeitpunkt richtig gut." Franz krallte sich mit Startnummer 15 in 1:48,93 Minuten die Top-Zeit seines Landsmanns Otmar Striedinger, der sich im Duell der Kärntner "Wellenreiter" um fünf Hundertstelsekunden geschlagen geben musste.

Auch der 30-Jährige war voll des Lobes über die Piste und äußerte sein Glück über die Trainingsfahrt: "Lake Louise ist wirklich eine tolle Strecke, um in den Winter zu starten. Ich mag den Berg und auch die neuen Wellen. Man darf die Zeiten nicht überbewerten, aber mich freut es auf alle Fälle."

Das zweite Training in Kanada steigt am Mittwoch wieder um 12 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Die beiden ersten Saison-Abfahrten der Herren folgen dann am Freitag und Samstag.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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