Vlhova: Gesamtweltcup ist nicht das Hauptziel

Vlhova: Gesamtweltcup ist nicht das Hauptziel Foto: © GEPA
 

Petra Vlhova startet als Gesamtweltcup-Siegerin der Vorsaison als große Gejagte in den Olympia-Winter.

Für die Slowakin ist der neuerliche Gewinn der großen Kristallkugel in dieser Saison aber nicht das Hauptziel. "Vergangenes Jahr war das Ziel der Gesamtweltcup, dieses Mal sind die Olympischen Spiele das Hauptziel", erklärt Vlhova. "Die sind jetzt aber noch nicht im Kopf, jetzt geht es um die Weltcuprennen."

Die 26-Jährige will in der am Samstag mit dem Riesentorlauf in Sölden beginnenden Weltcup-Saison auf "Qualität statt Quantität" setzen. Der Fokus liegt nach wie vor auf Slalom und Riesentorlauf.

"Grundsätzlich habe ich vor, alles zu machen, werde aber vor den Rennen entscheiden, wo ich antrete. Ich fahre gerne Abfahrt und Super-G, aber die Priorität liegt auf den technischen Disziplinen", so Vlhova in einem Online-Mediengespräch.

Die Slowakin hat mit Mauro Pini statt Livio Magoni den Trainer gewechselt. Sie blickt auf eine "gut verlaufene" Vorbereitung zurück, bei der sie auch einige Tage für Slalomschwünge und Skitests unter Hallendach verbracht hat.

"Ich bin für die Rennen bereit", versichert sie vor dem Sölden-Klassiker, in dem sie im Vorjahr hinter den Italienerinnen Marta Bassino und Federica Brignone Dritte wurde.

Vlhova: "Es wird eine harte Saison"

Als Titelverteidigerin im Gesamtweltcup spüre sie freilich den Druck, beantwortet sie eine entsprechende Frage, versuche den aber nicht zu groß werden zu lassen.

"Jeder redet davon, dass ich den Gesamtweltcup gewonnen habe. Ich muss ruhig bleiben und fokussiert. Es wird eine harte Saison, da sind viele gute Mädchen. Namen will ich keine nennen, aber es werden viele sein, die um den Gesamtweltcup mitkämpfen werden", glaubt die 26-Jährige.

Vlhova hat im Vorjahr vor den Schweizerinnen Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin, der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, der Österreicherin Katharina Liensberger und Bassino gewonnen. Dazu, dass der Renn-Kalender mit jeweils neun Abfahrten, Super-G, Riesentorläufen und Slaloms eine nie da gewesene Ausgeglichenheit präsentiert, meint sie: "Das kann interessant werden für den Gesamtweltcup."

Der historische erste Gesamtweltcupsieg für die Slowakei in der Geschichte könnte das Sportgeschehen in Österreichs östlichem Nachbarland verändern.

"Viele fahren Rad wie Peter Sagan, das geht leicht, da kannst du überall hinfahren und das machen. Es haben aber auch viele Kinder mit dem Skifahren begonnen. Ich mag das, wenn ich ein Idol sein kann. Vielleicht werden wir ein Alpinland, mal sehen", meint Vlhova und lächelt.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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