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Shiffrin begrüßt Debatte über US-Hymnenstreit

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Mikaela Shiffrin bezieht in der aktuellen Debatte rund um die Protest-Aktionen von Football-Spielern während dem Abspielen der US-Hymne klare Position.

"Das, wofür viele Footballer eintreten, sollte sich im moralischen Kodex eines jeden Menschen wiederfinden: Gleichheit, eine faire Strafverfolgung, gleiche Bildung für alle Menschen in den USA, damit sie mehr Möglichkeiten haben und nicht in die Gewalt rutschen", sagte die 22-Jährige gegenüber LAOLA1.

"Das sind Grundwerte"

"Das sind Grundwerte, die nicht überall selbstverständlich sind, warum auch immer. Darüber müssen wir als Gesellschaft reden. Und das tun wir jetzt", meinte die Gesamtweltcupsiegerin aus den USA weiters.

Viele Footballspieler in den USA knien beim Abspielen der Hymne vor den Spielen, um auf Diskriminierung und Polizeigewalt aufmerksam zu machen. US-Präsident Donald Trump kritisiert dieses Verhalten scharf.

Auch über Dinge abseits des Skifahrens reden

Shiffrin gefallen die Aufmerksamkeit und die Möglichkeiten, die sie durch ihre großen Erfolge bekommt. "Ich habe noch gar nicht so richtig herausgefunden, was mein Vermächtnis sein könnte, oder wofür ich stehen soll", sagte sie.

"Aber ich fühle mich mittlerweile wohler dabei, über Dinge zu reden, die nicht mit Skifahren zu tun haben. Ich finde das ziemlich cool." Am Wochenende startet sie beim ihren Heim-Weltcuprennen in Killington.

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