Lara Gut schlägt im Super-G zurück

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Lara Gut gewinnt auch den 2. Super-G der Saison.

Nach ihrem Sieg in Lake Louise (CAN) setzt sich die Schweizerin auch in Val d'Isere durch und meldet sich nach den beiden Ausfällen in Kombination und Abfahrt wieder zurück.

Tina Weirather (LIE) landet mit 0,13 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Elena Curtoni (ITA) liegt als Dritte bereits 1,21 Sekunden zurück.

Stephanie Venier (+1,72) belegt als beste ÖSV-Läuferin Rang sechs, 10. Nicole Schmidhofer (+1,93). Cornelia Hütter scheidet aus.

Christine Scheyer und Ramona Siebenhofer (beide +2,28) landen ex aequo auf Rang 15.

HIER gibt es das Ergebnis im Überblick.

Erleichterung bei Gut

Gut war im Ziel sichtlich erleichtert. "Ich bin einfach froh, dass ich das machen konnte. Ich habe in den letzten Tagen wieder viel gelernt, da hatten einige Sachen nicht funktioniert. Ich bin voll drauf gegangen. Es hat gut getan, ich hatte die Fahrt von oben bis unten in Händen", betonte die Tessinerin nach dem 21. Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dem zehnten im Super-G und dritten in dieser Saison, nachdem sie bereits den Auftakt-Riesentorlauf in Sölden für sich entschieden hatte.

Bereits im ersten Super-G der Saison in Lake Louise hatte sich Gut mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Weirather durchgesetzt. "Ich habe unten leider ein bisschen Zeit verloren", wusste die Tochter von Österreichs Ex-Abfahrts-Weltmeister Harti Weirather, wo sie die entscheidenden Hundertstel liegen gelassen hatte.

Selektiver Kurs fordert die Athletinnen

Dass hinter dem Top-Duo ein Loch von über einer Sekunde klaffte, lag auch daran, dass zwei Mitfavoritinnen ausschieden: Die Steirerin Cornelia Hütter, am Vortag Abfahrtszweite, nahm ebenso wie Sofia Goggia aus Italien nach Zwischenbestzeit im Mittelteil auf dem von ÖSV-Trainer Roland Assinger gesetzten Kurs zu viel Risiko und beging einen Torfehler.

"Es war ziemlich gerade gesteckt, hatte aber ein paar Ecken, an denen man ein bisschen schlauer fahren musste", erläuterte Gut, dass man nicht alles mit vollen, sondern teilweise auch mit dosiertem Tempo fahren musste. "Es war ein schwieriger Kurs und sehr schwer, das richtige Mittelmaß zu finden", pflichtete ihr Weirather bei.

Durch den Ausfall von Cornelia Hütter wurde Venier beste Österreicherin. "Unten war es nicht mehr ganz so gut", meinte die Tirolerin, die am Montag ihren 23. Geburtstag feiert, zu ihrer Fahrt. "Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, aber der Zeitrückstand schockiert mich schon etwas."

Textquelle: © LAOLA1.at

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