Jansrud fixiert in Santa Caterina Super-G-Triple

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Kjetil Jansrud gewinnt in Santa Caterina auch den dritten Super G der Herren-Saison. Sechs Zehntel hinter dem Norweger bejubelt Hannes Reichelt den ersten Podestplatz seit seinem Sturz in Kitzbühel im Januar, Dritter wird Dominik Paris (ITA/+0,65).

Max Franz (+1,24) wird Fünfter, Vincent Kriechmayr (+1,45) landet auf Rang zehn. Romed Baumann (+1,81) und Matthias Mayer (+1,98) landen auf den Rängen 19. und 22.

Marcel Hirscher verpasst mit 3,34 Sekunden Rückstand die Punkteränge.

Das Ergebnis des Super G>>>

"Ein brutal schwerer Super G"

"Das ist ein schöner Tag für mich", sagte Reichelt im Ziel. In Kitzbühel hatte der Routinier vor fast exakt elf Monaten (22. Jänner) ebenfalls im Super-G seinen zuvor letzten Podestplatz geholt. Am Tag darauf stürzte er im Abfahrts-Klassiker.

Sein lädierter Rücken bereitete danach zudem Probleme. Erst im September unterzog sich Reichelt einer Operation an der Lendenwirbelsäule.

"2016 war ein sehr turbulentes Jahr. Ich hoffe, dass das, was jetzt wieder wie ein Berg aussieht, ein Hochplateau ist für 2017", meinte Reichelt. Schon in Gröden (Platz 9) habe er gesehen, dass nicht mehr viel auf das Podium fehlt.

"Heute hatte ich auch ein wenig Glück. Es war ein brutal schwerer Super-G, aber das sind Sachen, die mir liegen", sagte Reichelt, der mit Startnummer acht unmittelbar hinter Jansrud ins Rennen gegangen war.

Jansrud mit dem Triple

Der Skandinavier überzeugte auf der Piste "Deborah Compagnoni" mit einer starken Fahrt im oberen Teil und durfte sich am Ende verdientermaßen freuen.

"Ich bin überrascht, eigentlich liegen mir die Bedingungen hier nicht so", gestand Jansrud danach. Drei Siege im Super-G in den ersten drei Saisonrennen hatte bisher nur Hermann Maier geschafft. Der Salzburger holte 1997/98 gar vier Siege am Stück in seiner Lieblingsdisziplin. 1999/2000 waren es drei.

Ausschnitte der Siegesfahrt:

Jansrud hält in der Super-G-Wertung nun beim Maximum von 300 Zählern. Im Gesamtweltcup verkürzte der Olympiasieger von Sotschi den Rückstand auf Hirscher auf 151 Punkte.

Für den Salzburger endete der erste Bewerb in der Weltcup-Station nahe Bormio mit einer herben Enttäuschung. 3,43 Sekunden Rückstand auf Jansrud hatte sich Hirscher nicht ausgerechnet. Das Rennen beendete er schlussendlich nur auf Rang 47. (Hirschers Reaktion: "Eine Tetsch'n">>>).

Franz mit Platzierung zufrieden

Neben Reichelt machte im Hinblick auf den zweiten Speed-Bewerb auch Max Franz gute Figur. "Mit dem Platz bin ich sehr zufrieden. Die Fahrt war nicht so, wie ich mir vorgenommen habe", sagte der Gröden-Sieger mit Blick auf das Klassement.

Der Zeitrückstand von 1,24 Sekunden auf Jansrud irritierte. In der Abfahrt will Franz jedenfalls "das Hirn ein wenig ausschalten".

Kriechmayr patzt

Der zehnplatzierte Vincent Kriechmayr verpasste einen Top-Rang durch einen Fahrfehler im unteren Streckenabschnitt. "Ich bin schon angefressen. Aber zumindest kann ich wieder schnell Skifahren", sagte der Oberösterreicher. Matthias Mayer fuhr als 22. hingegen deutlich an einer Spitzenplatzierung vorbei.

"Ich war selbst ein bisschen überrascht im Ziel bei knapp zwei Sekunden Rückstand", sagte der Abfahrts-Olympiasieger. Als 28. in die Punkteränge schaffte es bei seinem Weltcup-Debüt der Niederösterreicher Christoph Krenn. "Gleich beim ersten Rennen, ein Wahnsinn", lautete sein Kommentar.

Textquelle: © LAOLA1.at

Svindal verzichtet auf Weltcup-Rennen in Santa Caterina

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