Hütter: "Das war zu viel Risiko"

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Nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt am Samstag konnte Cornelia Hütter im Super-G nicht an ihren Erfolg anschließen.

Die Nummer eins der ÖSV-Speed-Damen schied auf dem selektiven Kurs nach einem Fehler aus.

"Gestern war ich am Limit und es ist aufgegangen, heute leider nicht. Einmal hui, einmal pfui", nimmt Hütter den Ausfall gelassen. "Aber wenn ich am Start stehe, muss ich immer riskieren. Das war heute zu viel. Aber ich weiß, dass ich schnell bin, das ist ein gutes Gefühl."

Scheyer überrascht sich selbst

Durch Hütters Fauxpas wurde Stephanie Venier auf Rang sechs beste Österreicherin. Daneben landete mit Nicole Schmidhofer als Zehnte nur noch eine weitere ÖSV-Dame in den Top Ten. Christine Scheyer wurde wie schon in Lake Louise 15., diesen Platz teilte sich die 22-jährige Vorarlbergerin diesmal mit ihrer Teamkollegin Ramona Siebenhofer.

"Schon drei Top-15-Ergebnisse in diesem Winter, damit habe ich mich selbst überrascht", betont Scheyer. Mirjam Puchner wurde 21., Ex-Weltmeisterin Elisabeth Görgl musste sich dagegen mit 2,88 Sekunden Rückstand auf Gut mit Platz 25 begnügen.

Veith-Comeback am Semmering?

Das Comeback von ÖSV-Superstar Anna Veith lässt indes weiter auf sich warten. Die Olympiasiegerin und zweifache Gesamt-Weltcupsiegerin aus Salzburg trainierte zuletzt im Zillertal mit der Tirolerin Stephanie Brunner. Ob Veith im Riesentorlauf am 28. Dezember am Semmering in den Weltcup zurückkehrt, ist weiterhin ungewiss.

Zuvor findet noch am Dienstag der Riesentorlauf in Courchevel als letztes Damen-Rennen vor Weihnachten statt.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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