Offiziell: Neuer Job für Felix Neureuther

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Gute Nachrichten für alle Ski-Fans: Felix Neureuther bleibt dem Ski-Weltcup erhalten!

Der 35-Jährige wird nach seinem Rücktritt am Ende der vergangenen Saison nun TV-Experte bei der ARD. Dort folgt Neureuther Maria Höfl-Riesch nach, die kürzlich nach fünf Jahren ihren Abschied angekündigt hatte.

"I frei mi narrisch auf die neue Herausforderung!", sagt Neureuther. Seinen Einstand im neuen Job gibt der ehemalige Technik-Spezialist beim Weltcup-Auftakt am 26. und 27. Oktober in Sölden.

Neureuther "will etwas verändern"

"Ich will nicht, dass es so weiter läuft, wie es bis jetzt war. Ich will was verändern. Ich will das auf meine eigene Art und Weise machen", sagt Neureuther in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview des BR (Bayrischen Rundfunk, Anm.). "Ich will gar nicht so groß als Experte wirken, sondern will dem Zuschauer den Sport näher bringen. Neue Perspektiven aufzeigen und Emotionen wecken."

"Ich kenne keine Sportart, in der es so viele gute Typen gibt wie im alpinen Skisport. Leider sind sie zwangsweise alle maskiert. Ich möchte gerne die Menschen dahinter zeigen mit ihren besonderen Geschichten. Natürlich wird die skisportliche Analyse nicht zu kurz kommen – aber hoffentlich nicht schulmeisterlich, sondern aufbauend und fair, menscheln soll es immer", so Neureuther.

Neureuther ist der erfolgreichste deutsche Skirennfahrer in der Weltcup-Geschichte und hat in seiner Karriere 13 Weltcup-Rennen gewonnen. Zudem holte er drei Einzelmedaillen bei Weltmeisterschaften und Gold mit der Mannschaft. Die dreifache Olympiasiegerin Höfl-Riesch hatte nach ihrem Karriereende 2014 als Expertin begonnen.

Neureuther auch Co-Kommentator beim Fußball

Neben dem Experten-Job bei der ARD wird der Garmisch-Partenkirchener auch für den Bayerischen Rundfunk tätig sein, wo er in verschiedenen Formaten in TV, Radio und online mitwirken wird. Sein Hörfunk-Debüt soll er Ende August als Co-Kommentator der Fußball-Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern München und Mainz geben.

Textquelle: © LAOLA1.at

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