Franz: "Für Leistung ein bisschen geschämt"

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Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im 2. Training für die Abfahrt in Val d'Isere ist Max Franz als Vierter bester Österreicher.

Beim "ersten Kennenlernen der Strecke und der Sprünge" war der Kärntner am Mittwoch 46. geworden. "Heute habe ich nicht mehr gebremst. Für die Leistung gestern habe ich mich ein bisschen geschämt", gesteht er.

Zufrieden ist er nicht: "Ein, zwei Passagen waren noch nicht so, wie sie gehören. Mal schauen, wo die 0,94 Sekunden Rückstand herkommen."

"Es tut auf jeden Fall gut, wieder dabei zu sein, da lässt es sich heute leichter schlafen."

Auch weil der Cousin von Neo-ÖSV-Trainer und Ex-Rennläufer Werner Franz laut eigener Aussage, "noch nicht wie ein Uhrwerk läuft. Ich habe nicht so viele Trainingstage wie die anderen. Trotzdem will ich da mitreden und werde mich reinhauen", versprach er für die beiden Speed-Auftaktrennen.

Reichelt muss "Zähne zusammenbeißen"

Hannes Reichelt, am Vortag nur 63., sprach nach Rang 20 von einer "Riesensteigerung, die ich mir aber erwartet habe".

In den schlagigen Passagen und bei weiten Sprüngen müsse er "noch die Zähne zusammenbeißen", für den mittleren und unteren Streckenteil, habe er "etwas Reserve. Und ich hoffe auch auf meinen Servicemann", sagte der 36-jährige Salzburger, der sich auf der Abfahrt derzeit wohler fühlt.

"Im Super-G fehlt mir ein bisschen die Selbstverständlichkeit, dass ich in brenzligen Situationen das Richtige tue."

Mayer sieht "Luft nach oben"

Der nach seiner Brustwirbel-Fraktur wieder genesene Mayer merkte nach einer Fahrt mit ein paar Fehlern ebenfalls an, dass "auf jeden Fall noch Luft nach oben da" sei.

"Ich freue mich, dass ich wieder da mitfahren und meine Leidenschaft auf der Piste ausleben darf", betonte der 26-Jährige vor seinem Comeback, das er ohne Druck angehen möchte.

"Ich werde mir keine Platzierungen in den Kopf setzen, die ich mit aller Gewalt erreichen will. Die Top Ten sollten möglich sein und damit wäre ich auch zufrieden." Topfavorit für Mayer ist Fill, der schon 2009 in Val d'Isere Super-G-Vizeweltmeister wurde und laut dem Kärntner "heuer hier anscheinend alles zerreißen will".

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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