Kristoffersen klagt norwegischen Verband

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Der Streit zwischen Henrik Kristoffersen und dem norwegischen Verband eskaliert und landet vor dem Gericht.

Noch im August schien das Streitthema - ein eigener Kopfsponsor - beigelegt, als Kristoffersen die Athletenvereinbarung des Verbandes unterschrieb. Dort ist festgehalten, dass norwegische Athleten keinen eigenen Kopfsponsor haben dürfen. Ausnahmen sind möglich, wie das Beispiel Aksel Svindal zeigt.

Kristoffersen liegt seit längerem ein lukratives Angebot von Red Bull vor. Nun wird das Thema vor Gericht geklärt.

"Fühlen uns nicht ernstgenommen"

"Es gibt mehrere Gründe, warum wir das tun", erkärt sein Vater Lars, der auch als sein Manager fungiert, gegenüber nrk.no.

"Wir fühlten uns vom Verband nicht wirklich ernstgenommen. Dieser Schritt sollte nicht notwendig sein, weil es für alle Seiten bessere Lösungen gibt. Es könnte eine win-win-Situation für alle sein und nicht so, dass eine Partie als großer Verlierer dasteht."

Verband beharrt auf Vertrag

Kristoffersen werde zu diesem Thema vorerst keine Stellungnahme abgeben, erklärt sein Vater weiter.

Der Verband erklärt in einer Aussendung, dass der Sponsor-Vertrag erneuert wurde. Zudem wird betont, dass es Kristoffersen nach der Unterschrift am 2. August nicht erlaubt sei, einen persönlichen Sponsor zu haben. Weiters wird festgehalten, dass zwischen den beiden Parteien "fundamentale Uneinigkeit" darüber besteht, wer Kristoffersens Marketing-Rechte hält.

Die Athletenvereinbarung war 2015 großes Thema im ÖSV. Hier erklärt Juristin Christina Toth, was sich hinter diesem Wort verbirgt:

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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