ÖSV-Enttäuschung zum Abschluss der Junioren-WM

ÖSV-Enttäuschung zum Abschluss der Junioren-WM Foto: © GEPA
 

Enttäuschender Abschluss für Österreichs Damen bei der Junioren-Ski-WM in Bansko.

Im abschließenden Slalom sieht keine der vier ÖSV-Starterinnen das Ziel. Besonders bitter endet das Rennen für Lisa Hörhager, die 19-jährige Tirolerin liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang drei und damit auf Medaillenkurs, scheidet im Finale aber aus.

Auch Magdalena Egger scheitert auf Rang sieben liegend in der Entscheidung, für Magdalena Kappaurer ist bereits in Lauf eins Endstation. Super-G-Weltmeisterin Lena Wechner steht nicht am Start.

Gold geht an die Italienerin Sophie Mathiou, die von Rang fünf aus noch zum Titel fährt. Dahinter folgen die Schwedin Moa Bostroem Mussener und die Weltcup-erfahrene US-Amerikanerin A.J. Hurt.

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Lukas Feurstein krönte sich im Riesentorlauf zum Weltmeister und holte Silber im Super-G. Sein Teamkollege Joshua Sturm gewann Bronze im Slalom. Bei den Damen gab es im Super-G einen Dreifachtriumph zu bejubeln: Lena Wechner holte Gold vor ihren Team-Kolleginnen Magdalena Kappaurer und Magdalena Egger.

"Grundsätzlich sind wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden, sowohl bei den Damen als auch bei den Burschen konnten wir drei Medaillen holen. Der abschließende Slalom der Damen ist leider nicht nach Wunsch verlaufen und wir hatten auch nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Diese Fehler gilt es für die Zukunft auszumerzen und dann bin ich überzeugt, dass wir auch bei den Damen in den technischen Disziplinen erfolgreich sein werden. Die Marc-Hodler-Trophy (Nationenwertung bei Junioren-Weltmeisterschaften, Anm.) hat einen hohen Stellenwert für uns und diese sollte immer nach Österreich gehen", sagt Thomas Trinker, Mannschaftsführer des ÖSV-Teams.

"Es waren lässige Rennen, die richtig gut organisiert waren. Man hat gesehen, dass hier Profis am Werk waren, die auch schon einige Weltcuprennen mit Bravour durchgeführt haben. Besonders das Ergebnis im Super-G freut mich extrem, es war ein super Start für uns. Wir haben aber auch gesehen, dass wir im Riesentorlauf und im Slalom noch Arbeit vor uns haben. Besonders das Ergebnis im Slalom tut weh, weil sehr viel möglich gewesen wäre. Dass wir gemeinsam mit den Burschen die Marc-Holder-Trophy holen konnten, hat eine hohe Wertigkeit für uns, weil es nicht mehr selbstverständlich ist diese zu holen", so Florian Melmer, Gruppentrainer der Nachwuchs-Damen.

"Das Resümee mit den drei Medaillen bei den Herren fällt absolut positiv aus, alle Jungs haben starke Leistungen gezeigt. Wir können sehr stolz auf das gesamte Team sein. Die WM hier in Bansko war wirklich toll organisiert, wir haben uns richtig wohl gefühlt und es war einfach top", meint Christoph Ehrenecker, Trainer der EC Technik-Herren.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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