Veith gelingt "Schritt in richtige Richtung"

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Anna Veith erreicht als Siebte beim Super-G von Rosa Rhutor (Sotschi) ihre beste Weltcup-Platzierung seit Dezember 2018.

"Wichtig ist, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war", meint die Salzburgerin nach dem Rennen. Zuletzt war Österreichs von Verletzungen geplagte "Sportlerin des Jahres" 2013, 2014 und 2015 im Dezember 2018 im Courchevel-Riesentorlauf Siebente in einem Weltcup-Rennen gewesen.

Davor war sie ebenfalls im Dezember 2018 in Lake Louise in einem Super-G auf den sechsten Platz gefahren. Im Jänner 2019 zog sich Veith dann erneut einen Kreuzbandriss zu, womit ihre Saison vorzeitig beendet war.

In diesem Winter konzentrierte sich die nunmehr 30-Jährige zunächst auf den Riesentorlauf und nahm sich in den schnellen Disziplinen raus, weil sie nicht mehr ganz das Vertrauen in sich selbst spürte.

Dieses scheint jetzt aber zurückzukommen - vor allem auf technisch anspruchsvollen Strecken. Veith war im Dezember bereits in St. Moritz im Super-G am Start, bestritt in Bansko in der Vorwoche sogar Abfahrt und Super-G. In einem Rennen, das für Technikerinnen maßgeschneidert war, landete sie auf dem zehnten Platz.

Veith: "Möchte Momentum mitnehmen"

Diesmal lag sie 0,69 Sekunden hinter Siegerin Federica Brignone aus Italien.

"Im oberen und im unteren Teil bin ich richtig gut gefahren", betont Veith, die 2014 in Sotschi Olympisches Super-G-Gold gewonnen hatte. "Leider habe ich im Mittelteil nicht den Zug aufbauen können wie die anderen. Da habe ich viel verloren." Sie sprach aber von einem zufriedenstellenden Ergebnis.

"Das positive Momentum möchte ich mitnehmen nach Garmisch. Ich hoffe, dass ich dort auch die richtigen Schritte setzen kann", richtet Veith den Blick schon auf nächste Woche, wo es im bayrischen WM-Ort von 2011 vielleicht sogar drei Speedrennen gibt.

Denn die Chancen stehen gut, dass die am Samstag in Russland ausgefallene Abfahrt am Freitag angesetzt wird. Letzte Details werden derzeit noch geklärt.

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