Svindal sah Jansrud-Sieg in Kitzbühel kommen

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Norwegische Wiedervereiningung in Kitzbühel.

Während Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde über die Plätze eins und zwei im Super-G auf der Streif jubelten, applaudierte Aksel Lund Svindal im Hintergrund seinen ehemaligen Teamkollegen.

Der 37-Jährige, der vor fast einem Jahr seine Karriere beendete, machte sich vor dem Rennen gemeinsam mit den Norwegern auf den Weg auf den Berg und war auch beim Einfahren dabei. Fast so, als hätte es das Karriereende nie gegeben.

"Dieser Teamspirit ist schon cool, das vermisse ich schon", gibt Svindal zu.

Keine Tipps für Jansrud und Kilde

"Es war cool, beim Einfahren und überall dabei zu sein. Wir haben am Lift auch ein bisschen über die beste Linie diskutiert", erzählt der dreifache Kitzbühel-Sieger im Super-G. Tipps habe er Jansrud und Kilde aber keine gegeben: "Das ist nicht nötig, das wissen sie schon selbst gut."

Dass Jansrud und Kilde Tipps von Svindal nicht unbedingt benötigen, um schnell zu sein, hat sich im Rennen gezeigt. Schon davor hatte der ehemalige "Ober-Elch" eine gewisse Vorahnung, dass es ein norwegischer Feiertag in Kitzbühel werden könnte.

"Jansrud und Kilde sind beim Einfahren richtig gut gefahren, Matthias Mayer auch. Natürlich sind Einfahren und Rennen zwei unterschiedliche Sachen, aber man erkennt dabei schon, wer aktiv ist und schnell fährt", ging Svindals Podest-Tipp auf.

Der Super-G-Olympiasieger weiß aber auch: "Es sind Kleinigkeiten, die auf diesem Niveau entscheiden."

Die besten Bilder vom Super-G in Kitzbühel:

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Svindal tippt in Abfahrt nicht auf Norweger-Sieg

Auf Kleinigkeiten könnte es auch in der Abfahrt am Samstag (11:30 Uhr im LIVE-Ticker) ankommen. Svindals Siegertipp lautet Beat Feuz.

"Jansrud, Kilde und Mayer fahren richtig gut, aber Feuz ist schon der Favorit. Er hat in der Abfahrt nochmal das gewisse Extra, da ist es schwer, mitzuhalten", sagt der Norweger.

Wie Svindal hat auch Feuz die Abfahrt in Kitzbühel noch nie gewonnen. In den vergangenen beiden Jahre wurde der Schweizer jeweils Zweiter, 2019 hinter dem nun verletzten Dominik Paris. Alle Abfahrtssieger in Kitzbühel>>>

"Man hat gewisse Strecken, die einem liegen. Bei mir waren das z.B. Gröden, Beaver Creek und Lake Louise, wo ich so oft gewonnen habe. Das ist nicht nur zufällig. Auf diesen Strecken geht man schon mit mehr Selbstvertrauen an den Start. Aber ich glaube, wenn man so viel gewonnen hat wie Feuz, dann macht man sich nicht so viel Druck, dass man unbedingt gewinnen muss. Aber Beat will in Kitzbühel sicher gerne gewinnen", sagt Svindal.

Man darf gespannt sein, ob auch sein Tipp für die Abfahrt aufgeht.


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Jansrud nach Kitz-Sieg: "Ein bisserl muss ich mich entschuldigen"

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