Verletzung! ÖSV-Star bangt um Start in Sölden

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Schlechte Nachrichten von den ÖSV-Herren.

Manuel Feller leidet an Rückenproblemen und droht für den Auftakt-Riesentorlauf in Sölden am Sonntag (23.10.) auszufallen.

Der Tiroler verpasste bereits vor zwei Jahren fast die ganze Saison mit einem Bandscheibenvorfall, im letzten Winter zeigte er mit starken Leistungen in den Technik-Bewerben auf.

Am morgigen Samstag soll nach einer Trainingseinheit die Entscheidung fallen, ob der 24-Jährige am Rettenbachferner an den Start gehen kann oder nicht.

So stehen die Chancen

"Die Chancen stehen 50:50", erklärt Feller gegenüber LAOLA1. "Grundsätzlich ist in den letzten zwei Tagen ein Riesenschritt nach vorne gegangen. So gut war es schon ewig nicht mehr."

Der Tiroler relativiert jedoch: "Ich bin aber auch nicht auf Skiern gestanden. Wie es dann wirklich auf Schnee ist, sehen wir erst morgen."

Das Training wird nicht am Rennhang sondern auf einer Trainingspiste stattfinden. "Bei diesen Bedingungen muss ich komplett schmerzfrei sein. Wenn ich dort etwas spüre, komme ich nicht über den Steilhang in Sölden."

Wie kam es zur (erneuten) Verletzung?

Vor etwa vier Wochen habe er erstmals Schmerzen im Rücken verspürt. "Letzten Donnerstag ist es mir eingeschossen, als ich es wieder auf Skiern versucht habe. Dann musste ich mich irgendwie vom Gletscher quälen."

VIDEO: Marcel Hirscher ist nicht der Retter der Nation
(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)


Sofort wurden Erinnerungen an 2014 wach. Damals hatte Feller mit massiven Rückenproblemen zu kämpfen und musste die Saison schließlich nach nur wenigen Rennen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls beenden.

"Natürlich denkt man an die letzte Verletzung zurück. Es ist wieder der Rücken, aber zum Glück nicht ganz so schlimm", so der Spaßvogel. Diesmal sei lediglich der Muskel stark verspannt und kein Nerv betroffen.

"Hatte das Gefühl, ich bin Klitschko"

Der erneute Rückschlag sei hart gewesen: "Die letzten Wochen waren nicht einfach, auch mental sehr hart. Auch für mein ganzes Umfeld. Ich war nicht wirklich gut gelaunt. Wenn man über längere Zeit Schmerzen hat, wirkt sich das auf die Laune aus."

Während er im letzten Jahr von Jänner bis August Aufbautraining absolvierte, sei dies heuer nach einer langen Saison nicht möglich gewesen.

Entsprechend groß ist der Unterschied puncto körperlicher Verfassung. "Letztes Jahr kam ich nach Sölden und hatte das Gefühl, ich bin Klitschko und dass mich keiner zerstören kann. Heuer habe ich einfach nicht diese Kraft, weil ich mich immer auf den Rücken konzentrieren musste", scherzt Feller, der im Sommer "keine einzige Kniebeuge mit Gewicht" machen konnte.

Gute Startnummer nicht verschenken

Stellt sich die Frage, warum er überhaupt versucht, am Rettenbachferner an den Start zu gehen.

Neben dem Ehrgeiz, der jeden Sportler auszeichnet, habe dies auch "taktische" Gründe: "Ich starte jetzt im Riesentorlauf zwischen Nummer 8 und 15. Wenn ich am Sonntag nicht fahre, bin ich im schlimmsten Fall schon nur mehr um Platz 17. Wenn es in Beaver Creek nicht funktioniert, geht es noch weiter nach hinten."

"Grundsätzlich geht die Gesundheit vor. Aber das Ziel wäre einfach, am Sonntag zumindest ein paar Punkte zu machen. Danach lege ich sicher eineinhalb bis zwei Wochen Ski-Pause ein. Hoffentlich haben wir es dann bis Levi im Griff", erklärt Feller.

Es wäre ihm nach seiner langen Leidenszeit zu wünschen.

Was haben die Ski-Stars im Sommer getrieben? LAOLA1 hat die besten Pics von Anna Veith, Lindsey Vonn, Marcel Hirscher und Co. (Quelle: Instagram)

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Anna Veith

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Lara Gut

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Marcel Hirscher

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Federica Brignone

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Aksel Lund Svindal

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Mikaela Shiffrin

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Eva-Maria Brem

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Elena Curtoni

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Mirjam Puchner

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Ted Ligety

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Lindsey Vonn

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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