Überraschung im Team-Sprint: Gold für die USA

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Der Olympia-Team-Sprint im Langlaufen der Damen über 7,5 Kilometer geht überraschend an die USA.

Das Duo Kikkan Randall/Jessica Diggins holt Gold vor Schweden mit Charlotte Kalla/Stina Nilsson und Norwegen mit Marit Bjorgen/Maiken Falla und sorgt damit für das erste Langlauf-Gold für die USA überhaupt.

Das Finale erweist sich dabei als ganz enger Dreikampf, in dem sich die US-Amerikanerinnen im Photofinish um 19 Hundertstel vor den Schwedinnen durchsetzen, Norwegen muss sich erst im Zielsprint um 2,97 Sekunden geschlagen geben.

Für Österreich sind die Medaillen-Chancen schon vor dem Finale dahin. Lisa Unterweger und Teresa Stadlober landen in ihrem Semifinale nur auf Rang sieben und verpassen somit den Finallauf der besten 10. Sie belegen Rang 14.

Björgen setzt Top-Marke

Björgen ist damit nun die erfolgreichste Medaillensammlerin bei Olympischen Winterspielen. Die 37-Jährige hält nach Bronze im Teamsprint bei bereits 14 Medaillen (7 x Gold, 4 x Silber, 3 x Bronze). In der Erfolgsbilanz liegen dank jeweils achtmal Gold weiterhin ihre Landsmänner Ole Einar Björndalen (8-4-1) und Björn Dählie (8-4-0) vor ihr.

Stadlober fiebert 30er entgegen

Für Österreichs Langlauf-Aushängeschild Teresa Stadlober diente das Rennen auch zur Vorbereitung für ihr 30-km-Rennen am Sonntag. "Ich bin sehr zufrieden. Ich habe schon beim Einlaufen gemerkt, dass die Spannung bei mir gut ist. Das war hier das Rennen, bei dem ich mich am besten gefühlt habe", konstatierte die 25-jährige Salzburgerin gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. "Ich habe beißen können, war sehr aggressiv, hab ein bisserl was gutmachen können. Das war eine gute Vorbereitung für den 30er."

Allerdings wäre sie mit der zwei Jahre jüngeren Unterweger schon gerne ins Finale eingezogen. "Ich bin ja schon vier Jahren in Sotschi auch gelaufen, da sind wir Neunte geworden. Es wäre schon schön gewesen. Aber es gibt mir das Selbstvertrauen, was ich noch brauche für den 30er." Stadlobers Ziel: "Immer noch Top 6, das möchte ich erreichen."

Unterweger war unzufrieden, weil sie ihr Rennen mit einem Sturz begonnen hat. "Das war für mich blöd, der Sturz gleich nach den ersten 300 m bei der ersten Kurve", erklärte die Olympia-Debütantin. "Dann habe ich gleich das Loch wieder zugemacht und das hat Körner gekostet, und dafür habe ich auf der zweiten Runde bezahlt. Ich hätte gern mehr dazu beigetragen."

Medaillenspiegel im Langlauf:

Platz Land Gesamt

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Textquelle: © LAOLA1.at

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