Shiffrin mit Sportpsychologen zu Gold?

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Besser hätte die Olympia-Saison für Mikaela Shiffrin nicht anlaufen können.

Bereits Anfang Jänner hatte die US-Amerikanerin zehn Weltcup-Siege auf dem Konto, den Gesamt-Weltcup so gut wie in der Tasche.

Doch dann der kleine Einbruch: In den letzten sechs Rennen vor Pyeongchang musste auch Shiffrin einsehen, dass sie keine Maschine ist. Nur einmal reichte es für die erfolgsverwöhnte 22-Jährige für das Podest.

Nun hat die Allrounderin, die in Pyeongchang in allen Disziplinen an den Start gehen könnte, wieder mentale Frische getankt. Mithilfe eines Sportpsychologen wurde die zuletzt auftretende Müdigkeit pünktlich vor dem Start in den Riesentorlauf am Montag besiegt.

"Bin mehr wie ich selbst"

"Ich habe mich viel ausgeruht, bin hierhergekommen und habe ein bisschen trainiert. Ich fühle mich viel besser, viel mehr wie ich selbst", berichtet Shiffrin.

Die Schwächephase, die vor allem beim letzten Rennen vor den Spielen, dem Slalom in Lenzerheide, bei dem die US-Amerikanerin auf Siegkurs ausschied, offensichtlich wurde, sei nun überwunden.

Dank Sportpsychologen bereit für RTL

"In Lenzerheide war ich so emotional. Ich habe geweint, war frustriert. Das war nicht wirklich ich und ein Zeichen, dass ich einfach zu müde bin", gesteht Shiffrin, gibt sich dank der Hilfe eines Sportpsychologens aber nun wieder angriffslustig.

In den Riesentorlauf am Montag geht die Olympia-Siegerin im Slalom von Sotschi 2014 gemeinsam mit Viktoria Rebensburg und Tessa Worley als Favoritin. "Ich mag die Bedingungen hier sehr. Es scheint, als würde es viel Spaß machen", freut sich Shiffrin bereits auf den Wettkampf-Start in Südkorea.

Speed-Starts weiter offen

Zudem wiederholte Shiffrin ihre Absicht, neben Slalom und Riesenslalom auch in Abfahrt und Super-G anzutreten. Das hänge aber davon ab, wie viel Kraft und Energie sie noch habe.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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