Das große LAOLA1-Olympia-Zeugnis

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Medaillen, Triumphe und Tragödien liegen bei Olympischen Spielen nahe beisammen. Während die einen ihre Erfolge feiern, zerplatzen bei anderen die Hoffnungen und Träume wie Seifenblasen.

Diese Erfahrungen machten auch Österreichs Olympia-Teilnehmer. Wer hat überrascht? Wer enttäuschte? Wer gilt als Hoffnung für die Zukunft?

LAOLA1 mit dem Zeugnis für jeden österreichischen Starter bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Medaillen, Triumphe und Tragödien: LAOLA1 mit dem Zeugnis für jeden österreichischen Starter bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

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STEPHANIE BRUNNER (Ski Alpin) - NOTE 5: Drei Starts, davon zwei Ausfälle und einmal nicht zum Einsatz gekommen. Für die Tirolerin war Pyeongchang nicht wirklich eine Reise wert, auch wenn sie Silber im Teambewerb mit nach Hause nimmt. Im RTL war nach vier Top-5-Plätzen im Weltcup mehr zu erwarten, im Teambewerb kam sie als einzige des ÖSV-Sextetts nicht zum Einsatz. 

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KATHARINA GALLHUBER (Ski Alpin) - NOTE 1: Die Göstlingerin fuhr im Slalom dank eines famosen zweiten Laufs zu Bronze, obwohl sie im Weltcup noch nie am Podest stand. Die Überraschung schlechthin bei den ÖSV-Damen!

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RICARDA HAASER (Ski Alpin) - NOTE 4: Ist als Außenseiterin nach Korea gereist und fuhr die Plätze 17 (RTL) und 13 (Kombi) ein. Aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse war nicht viel mehr zu erwarten. Als Betragensnote gibt's für ihren "Schwul"-Sager ein Nicht Genügend.

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CORNELIA HÜTTER (Ski Alpin) - NOTE 4: Galt nach ihrem Sieg in Lake Louise als Medaillenkandidatin in der Abfahrt, nach einer "Pizza" vor dem Ziel gab es aber nur Rang 13. Im Super-G lief es mit Rang acht ebenfalls nicht optimal. Da wäre viel mehr drin gewesen.

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KATHARINA LIENSBERGER (Ski Alpin) - NOTE 2: Die 20-Jährige bewies zuletzt im Weltcup mit drei Top-Ten-Plätzen aufsteigende Form und konnte diese mit Rang acht im Olympia-Slalom auch bestätigen. Dazu Silber im Teambewerb. Sie hat das abgerufen, was sie kann - solide Leistung:

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BERNADETTE SCHILD (Ski Alpin) - NOTE 3: Die Salzburgerin würde sich selbst wohl eine 5 geben, stand sie nach dem Slalom doch mit Tränen in den Augen im Zielraum. Schild war auf dem Weg zu einer Medaille, als kurz vor dem Ziel der Fehler passierte. Im RTL wäre auch mehr als Rang 24 möglich gewesen. 

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NICOLE SCHMIDHOFER (Ski Alpin) - NOTE 4: Die Steirerin kam mit den Bedingungen in Südkorea nicht zurecht, leistete sich kleine Fehler und belegte nur die Ränge 12 (Abfahrt) und 18 (Super-G). Die Super-G-Weltmeisterin von 2017 kann mehr! 

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RAMONA SIEBENHOFER (Ski Alpin) - NOTE 3: Die Steirerin katapultierte sich mit guten Trainingsleistungen in den erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen in der Abfahrt. Am Ende gab es Rang 10 - angesichts der bisherigen Saisonergebnisse ein gutes Resultat. Das gilt auch für Rang 7 in der Kombination. 

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TAMARA TIPPLER (Ski Alpin) - NOTE 5: Erst spät auf den Zug nach Pyeongchang aufgesprungen, bekam die Steirerin im Super-G eine Chance. Platz 21 war aber eine Enttäuschung. 

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ANNA VEITH (Ski Alpin) - NOTE 1: Auch wenn sie im Dezember einen Weltcup-Sieg im Super-G gefeiert hat, eine Olympia-Medaille konnte man von der Salzburgerin nach ihrer langen Leidenszeit nicht erwarten. Silber im Super-G glänzt für Veith wie Gold - auch wenn sie um eine Hundertstel von einer Snowboarderin geschlagen wurde. 

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STEPHANIE VENIER (Ski Alpin) - NOTE 5: Sie sah sowohl in der Abfahrt als auch in der Kombination nicht das Ziel. Die Abfahrts-Vizeweltmeisterin riskierte teilweise etwas zu viel und verlässt Südkorea mit leeren Händen.

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STEFAN BRENNSTEINER (Ski Alpin) - 3: Für den Salzburger hätte Olympia kaum schlimmer enden können. Nach Halbzeit-Rang 14 im RTL stürzt er auf dem Weg zu einer guten Zeit im 2. Lauf und zieht sich dabei einen Kreuzbandriss zu. 

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MANUEL FELLER (Ski Alpin) - NOTE 3: Der Tiroler war im RTL auf dem Weg zu einer Top-Zeit, schied aber kurz vor dem Ziel aus. Im Slalom gab es nur Rang 15, auch da wäre mehr drin gewesen. Silber im Teambewerb "rettet" trotz Kurz-Einsatz seine Olympia-Bilanz. 

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MAX FRANZ (Ski Alpin) - NOTE 4: Für den Kärntner verliefen die Spiele überhaupt nicht nach Wunsch. Nach den bisherigen Saisonergebnissen hätte man ihm durchaus einen Podestplatz zutrauen können, am Ende gab es nur die Ränge 11 (Abfahrt) und 17 (Super-G). 

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CHRISTIAN HIRSCHBÜHL (Ski Alpin) - NOTE 4: Der Vorarlberger sprang erst im letzten Moment auf den Olympia-Zug auf. Er kam allerdings nur in seiner schwächeren Disziplin, dem RTL, zum Einsatz und schied dort aus. Im Slalom schaffte er es nicht ins ÖSV-Team. 

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MARCEL HIRSCHER (Ski Alpin) - NOTE 1: Hirscher hat sein großes Ziel Olympia-Gold erreicht und das sogar zweimal. Der Salzburger hat nun alles erreicht, was es im Skisport zu erreichen gibt. Hirscher beeindruckte vor allem mit einer super Kombi-Abfahrt, im RTL demolierte er die Konkurrenz einmal mehr. Der Ausfall im Slalom sei ihm verziehen. 

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VINCENT KRIECHMAYR (Ski Alpin) - NOTE 2: Nach seinem Super-G-Sieg in Beaver Creek und Rang zwei bei der Abfahrts-Generalprobe in Garmisch durfte man auf eine Medaille hoffen, der Oberösterreicher brachte seine Leistung aber nicht ganz auf den Punkt - das Ergebnis waren die Ränge sechs (Super-G) und sieben (Abfahrt). 

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MICHAEL MATT (Ski Alpin) - NOTE 1: Als niemand mehr damit gerechnet hat, gab es doch noch Bronze für den Tiroler im Slalom. Mit Laufbestzeit im Finale katapultierte er sich von Rang zwölf noch aufs Podest und somit zu seiner ersten Medaille bei seinen ersten Spielen. Als Draufgabe gabs noch Silber im Teambewerb. 

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MATTHIAS MAYER (Ski Alpin) - NOTE 1: "Ich kann doch nicht schon wieder Olympiasieger werden!" Erhofft, aber wirklich gerechnet haben mit einem neuerlichen Olympiasieg vom Kärntner vor allem nach der Abfahrt (Rang 9) wohl nur wenige. Starke Leistung, perfekt auf den Punkt gebracht!

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HANNES REICHELT (Ski Alpin) - NOTE 4: Die Strecke in Südkorea und der Salzburger werden wohl keine Freunde mehr. Reichelt kam mit den Bedingungen vor Ort nicht wirklich zurecht und holte trotz vollem Einsatz nur die Plätze 11 (Super-G) und 12 (Abfahrt). Der Routinier kann mehr. 

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MARCO SCHWARZ (Ski Alpin) - NOTE 2: Gutes Olympia-Debüt des 22-jährigen Kärntners. Hat im Slalom mit Rang 11 sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft, in der Kombination verpasste er mit Rang vier knapp eine Medaille. Diese gab es dann mit Silber im Teambewerb, wozu Schwarz maßgeblich beitrug.

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PHILIPP SCHÖRGHOFER (Ski Alpin) - KEINE NOTE: Der Salzburger wurde trotz Verletzung für Olympia nominiert, vor Ort wurden die Schmerzen wieder akut und ein  Einsatz unmöglich. 

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ANNA SEEBACHER (Langlauf) - NOTE 4: Die Salzburgerin landet bei ihrem einzigen Antreten über die 10 km in der Skatingtechnik erwartungsgemäß im geschlagenen Feld. 

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TERESA STADLOBER (Langlauf) - NOTE 2: Die Salzburgerin bringt sich im Massenstart-Rennen über 30 km mit ihrem Blackout in der Loipe um eine Medaille, wird trotz Extrametern gute Neunte. Nach Rang sieben im Skiathlon und Platz neun über 10 km Freistil ihre dritte Top-10-Platzierung bei den Spielen. Die 25-Jährige ist noch jung und wird uns noch oft Grund zur Freude geben.

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LISA UNTERWEGER (Langlauf) - NOTE 4: Die 23-Jährige verpasste im Sprint die Qualifikation für das Finale der Top 30 klar, über die 10 km landete sie nur auf Rang 67. Im Teamsprint an der Seite von Teresa Stadlober reichte es es zu Rang 14. 

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DOMINIK BALDAUF (Langlauf) - NOTE 3: Verfehlte im Sprint mit Rang 35 das Ziel Viertelfinale klar, über 15 km gab es Rang 42. Im Team-Sprint an der Seite von Bernhard Tritscher war nach gutem Beginn nach einem Fauxpas bei der Übergabe im Halbfinale Schluss. 

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MAX HAUKE (Langlauf) - NOTE 3: 27. im Skiathlon, 29. über 15 km Skating, 13. mit der Staffel - Der 25-Jährige landete bei drei von vier Rennen in den Top 30 und erreichte seine gesteckten Ziele. Im Massenstart über 50 km rutschte der Steirer erst gegen Ende aus den Top 30.

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LUIS STADLOBER (Langlauf) - NOTE 4: Der Bruder von Teresa Stadlober verfehlte im Sprint als 54. das angepeilte Ziel Viertelfinale klar. War Teil der Staffel, die auf Rang 13. landete. 

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BERNHARD TRITSCHER (Langlauf) - NOTE 4: Rang 39 im Skating spiegelt die bisherige Saison wieder. Im Team-Sprint an der Seite von Dominik Baldauf war nach gutem Beginn nach einem Fauxpas bei der Übergabe im Halbfinale Schluss. Beim 50-km-Massenstart zum Abschluss gab es Rang 42. 

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LISA HAUSER (Biathlon) - NOTE 5: Die Tirolerin kann so viel mehr, der Knoten wollte nach einer durchwachsenen Saison aber auch bei Olympia nicht platzen. Nach dem enttäuschenden 62. Platz schaffte sie es nicht in die Verfolgung, im Einzel reichte es nur zu Rang 41. In der Mixed-Staffel gab es immerhin Rang 10. 

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KATHARINA INNERHOFER (Biathlon) - NOTE 5: Platz 29 im Sprint war das höchste der Gefühle, in der Verfolgung (40.) und im Einzel (60.) konnte die 27-Jährige bei Weitem nicht mithalten. Auch sie war Teil der Mixed-Staffel, die Rang 10 belegte. 

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DUNJA ZDOUC (Biathlon) - NOTE 5: Auch die Kärntnerin kann wie ihre Teamkolleginnen nicht annähernd ihr Können abrufen. Im Sprint belegte die 24-Jährige trotz null Fehlern nur Rang 48, in der Verfolgung und im Einzel gar nur Platz 58. 

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JULIAN EBERHARD (Biathlon) - NOTE 2: Einer der Pechvögel dieser Spiele, er schrammte als Vierter zwei Mal (Sprint, Staffel) an einer Medaille vorbei. Im Sprint fehlten lediglich 0,7 Sekunden auf Edelmetall. Mit Platz sechs im Massenstart gab es ein weiteres Top-Ergebnis. 

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TOBIAS EBERHARD (Biathlon) - NOTE 4: Der ältere der Eberhard-Brüder musste sich mit den Plätzen 77 und 57 im Sprint und Einzel geschlagen geben. In der Staffel machte er seine Sache als erster Läufer gut, dennoch reichte es nur zu Rang vier. 

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SIMON EDER (Biathlon) - NOTE 3: Der Salzburger lieferte mit den Rängen 28 (Sprint), 14 (Verfolgung), 11 (Einzel) und 14 (Massenstart) solide Leistungen ab, für ganz vorne reichte es wie im Weltcup aber nicht. An seinem 35. Geburtstag überzeugte er in der Staffel, wurde aber leider nicht belohnt. 

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DOMINIK LANDERTINGER (Biathlon) - NOTE 1: Bandscheiben-OP im September, Weltcup-Comeback im Jänner, Bronze im Einzel im Feber. Landertingers Leistung kann man gar nicht hoch genug bewerten. Ein Mann für Großereignisse!

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SVEN GROSSEGGER (Biathlon) - KEINE NOTE: Als Ersatzman nach Korea gereist, kam er zu keinem Einsatz. 

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DAVID KOMATZ (Biathlon) - KEINE NOTE: Für Komatz gilt das Gleiche wie für Grossegger, auch er blieb in Korea ohne Einsatz. 

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JANINE FLOCK (Skeleton) - NOTE 2: Nach drei von vier Durchgängen jeweils auf einem Medaillenrang, ins Finale ging sie sogar als Führende - am Ende gab es nur Rang vier und Tränen. Lediglich einige Hundertstel fehlten Flock zu einer Medaille und damit zu einer Eins.

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MATTHIAS GUGGENBERGER (Skeleton) - Note 4: Ähnlich enttäuscht wie Flock verließ ihr Lebensgefährte Korea. Rang 18 bedeutete bei seinen dritten Olympischen Spielen sein bisher schlechtestes Ergebnis.

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MADELEINE EGLE (Rodeln) - Note 2: Die 19-jährige Tirolerin durfte sich bei ihrer Olympia-Premiere nicht nur über Bronze im Staffel-Bewerb freuen, sondern nach einer tollen Aufholjagd auch über einen starken neunten Platz im Damen-Bewerb. Bei der Schluss-Zeremonie führte Egle das ÖOC-Aufgebot als Fahnenträgerin an.

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HANNAH PROCK (Rodeln) - Note 3: Die erst 18-jährige Tirolerin liegt nach zwei von vier Läufen auf Rang 12, fällt am Ende aber auf den 17. Platz zurück. Dennoch kann Prock auf ihre Leistung bei ihren ersten Olympischen Spielen aufbauen.

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BIRGIT PLATZER (Rodeln) - Note 4: Die Oberösterreicherin hatte im Eiskanal Glück im Unglück. Platzer bleibt bei ihrem schweren Sturz im zweiten Lauf unverletzt, die Spiele waren damit für sie aber beendet.

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DAVID GLEIRSCHER (Rodeln) - Note 1: Der Tiroler sorgte mit Gold im Herren-Einsitzer für Österreichs erstes Edelmetall bei diesen Spielen. Eine Medaille, mit der man nicht rechnen durfte, hatte er sich doch erst auf den letzten Drücker für Pyeongchang qualifiziert. Mit Bronze in der Team-Staffel legte Gleirscher noch einen drauf. Besser geht's nicht.

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WOLFGANG KINDL (Rodeln) - Note 3: Eigentlich war der Doppel-Weltmeister von Igls und Weltcup-Gesamtzweite Österreichs große Hoffnung auf Edelmetall. Doch für den 29-jährigen Tiroler reicht es bei seinen dritten Olympischen Spielen nur zu Platz neun. Nicht schlecht, aber nicht das, was man sich erhoffen durfte.

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REINHARD EGGER (Rodeln) - Note 4: Nur Rang 15 im Einsitzer-Bewerb für den Tiroler, der sich bestimmt auch mehr erwartet hat.

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PETER PENZ/GEORG FISCHLER (Rodeln) - Note 1: Die beiden Tiroler müssen sich im Doppelsitzer-Bewerb nur um 0,088 Sekunden den Deutschen Tobias Wendl/Tobias Arlt geschlagen geben, erfüllen sich mit "einem perfekten Tag" einen Traum und gehören ebenfalls der Bronze-Staffel an.

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THOMAS STEU/LORENZ KOLLER (Rodeln) - Note 2: Die U23-Weltmeister liefern bei ihrer Olympia-Premiere eine äußerst starke Vorstelllung ab. Rang vier ist zwar undankbar, aber dem 24-jährigen Vorarlberger und dem 23-jährigen Tiroler gehört die Zukunft.

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CHRISTINA HENGSTER/VALERIE KLEISER (Zweierbob) - Note 3: Platz zehn im Zweierbob der Damen ist nicht schlecht, aber auch nicht berauschend.

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KATRIN BEIERL/VICTORIA HAHN (Zweierbob) - Note 5: Mit Rang 17 von 19 klassierten Bobs bleiben die Österreicherinnen gerade einmal vor Jamaika und Nigeria.

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BENJAMIN MAIER/MARKUS SAMMER (Zweierbob) - Note 3: Mit Rang acht im Zweierbob hat man das Ziel der Top-10-Platzierung erreicht, mehr aber auch nicht. 

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MARKUS TREICHL/KILIAN WALCH (Zweierbob) - Note 4: Österreichs zweites Duo im Zweierbob-Bewerb beendet die Spiele als 15. von 30 klassierten Bobs.

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BENJAMIN MAIER/KILIAN WALCH/DANUT MOLDOVAN/MARKUS SAMMER (Viererbob) - Note 3: Mit Rang sieben hat das Quartett das Ziel, in die Top 8 zu kommen erreicht. Eine bessere Platzierung hat das "Startnummernrennen" - die Bahnverhältnisse wurden immer schlechter - im ersten Lauf verhindert.

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MARKUS TREICHL/EKEMINI BASSEY/MARKUS GLÜCK/MARCO RANGL (Viererbob) - Note 5: Das Quartett verpasst als 22. nach drei Läufen die Entscheidung der Top 20 und damit auch das gesetzte Minimalziel.

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MIRIAM ZIEGLER/SEVERIN KIEFER (Eiskunstlauf) - Note 5: Nach einem Sturz von Kiefer im Kurzprogramm verpasst das Duo die Qualifikation für die Kür klar und beendet das olympische Turnier auf Platz 20 von 22.

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VANESSA HERZOG (Eisschnelllauf) - Note 2: Nach einer Grippe geschwächt nach Pyeongchang gereist, klappte es für die 22-jährige Tirolerin leider nicht mit der erträumten Medaille. Nach einem guten fünften Rang über 1.000 m, wurde es über 500 m der undankbare vierte. Auf den abschließenden Massenstart-Bewerb musste Herzog krankheitsbedingt verzichten.

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LINUS HEIDEGGER (Eisschnelllauf) - Note 2: Halbfinale gewonnen, im Finale mit einer taktisch guten Leistung starker Sechster - der Tiroler wusste bei der Olympia-Premiere des Massenstart-Bewerbs zu überzeugen. Mit seinen 22 Jahren gilt er als Hoffnung für die Zukunft.

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MELANIE MEILINGER (Freestyle/Buckelpiste) - Note 4: Die 26-Jährige verpasst die Qualifikation für das Finale der besten 20 Fahrerinnen klar. Im ersten Qualifikationslauf belegte sie unter 30 Athletinnen den 25. Rang, im zweiten unter den verbliebenen 20 Teilnehmerinnen Platz 16. In der Endabrechnung steht Rang 26 zu Buche.

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LARA WOLF (Freestyle/Slopestyle) - Note 3: Die 17-Jährige war Österreichs jüngste Vertreterin in Südkorea. Nach einem Sturz im ersten Run verpasst sie im zweiten mit 66,40 Punkten als 16. der Qualifikation das Finale der Top 12 um 6,6 Punkte.

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ELISABETH GRAM (Freestyle/Halfpipe) - Note 3: Die 21-jährige Tirolerin verpasst den Sprung ins Halfpipe-Finale der Ski-Freestyler um 0,6 Punkte! Gram liegt nach dem ersten Heat im Phoenix Snow Park mit 72,20 Punkten auf Platz elf, wird nach einem späten Sturz im zweiten Versuch aber aus den Top 12 verdrängt.

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ANDREAS GOHL (Freestyle/Halfpipe) - Note 2: Der 25-jährige Vorarlberger schafft es als Zwölfter der Qualifikation gerade noch ins Halfpipe-Finale, in dem er mit 68,80 Punkten den starken achten Platz belegt.

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MARCO LADNER (Freestyle/Halfpipe) - Note 4: Der 21-Jährige muss sich bei seinen zweiten Spielen mit 54,20 Punkten und Rang 21 begnügen. Bei seinem Debüt im Zeichen der fünf Ringe 2014 kam er auf Rang 19.

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LUKAS MÜLLAUER (Freestyle/Halfpipe) - Note 3: 63,60 Punkte und damit Rang 16 reichen beim Olympia-Debüt nicht für die Final-Qualifikation. Dennoch ist der 20-Jährige angesichts seiner Nervosität mit seiner Leistung zufrieden.

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KATRIN OFNER (Skicross) - Note 4: Klares Aus im Viertelfinale und damit Rang neun - das hat sich Ofner sicher auch anders vorgestellt.

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ANDREA LIMBACHER (Skicross) - Note 4: Selbiges gilt für Limbacher, die sich nach einem Sturz mit Rang 13 begnügen muss.

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CHRISTOPH WAHRSTÖTTER (Skicross) - Note 4: Der 28-jährige Tiroler kommt in seinem Achtelfinallauf in Führung liegend schwer zu Sturz und zieht sich eine Gehirnerschütterung zu. Platz 17 und damit Note 4 sind nebensächlich.

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THOMAS ZANGERL (Skicross) - Note 3: Der Tiroler scheitert im Viertelfinale nach einem Sturz beim Zielsprung und belegt als bester Österreicher Rang 12.

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ROBERT WINKLER (Skicross) - Note 3: Winkler kommt ebenfalls zu Sturz und zieht sich eine Hüftprellung zu - Rang 14.

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ADAM KAPPACHER (Skicross) - Note 3: Für ihn ist nach einem Stich ins Knie ebenfalls im Viertelfinale Endstation - Rang 16.

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WILLI DENIFL (Nordische Kombination) - NOTE 2: "Happy End" für den 37-Jährigen: Bei seinen wohl letzten Spielen gab es mit Bronze in der Staffel doch noch eine Medaille. Nach Rang 29 von der Normalschanze steigerte er sich auf der Großschanze nochmals (8.) und hatte maßgeblichen Anteil am Edelmetall. 

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BERNHARD GRUBER (Nordische Kombination) - NOTE 2: Enttäuschung auf der Normalschanze (20.), Sturz nach einem tollen Sprung auf der Großschanze (21.). Im Team war auf den Routinier aber Verlass, er sorgte in der Loipe für die Vorentscheidung im Kampf um die Medaillen. Belohnung für eine schwierige Saison, in der ihn eine Blindarm-OP einige Zeit außer Gefecht setzte. 

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LUKAS KLAPFER (Nordische Kombination) - NOTE 1: Der 32-Jährige krönte seine starken Leistungen bei den Spielen mit zwei Medaillen. Bronze im Einzel-Bewerb von der Normalschanze war nicht unbedingt zu erwarten. In der Staffel war Klapfer eine wichtige Säule des Erfolgs. 

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FRANZ-JOSEF REHRL (Nordische Kombination) - NOTE 3: Bekam auf der Normalschanze den Vorzug gegenüber Mario Seidl und sicherte sich prompt den Sieg im Springen. In der Loipe konnte er nicht ganz mithalten, Rang 13 beim Olympia-Debüt kann sich dennoch sehen lassen. 

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MARIO SEIDL (Nordische Kombination) - NOTE 2: Rang 13 auf der Großschanze war nicht ganz das, was sich der Salzburger vorgenommen hatte. In der Staffel nahm er erstmals die Rolle als Schlussläufer ein und meisterte die Herausforderung mit Bravour. 

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CHIARA HÖLZL (Skispringen) - NOTE 3: Die Salzburgerin sprang im Weltcup in diesem Winter bereits acht Mal in die Top Ten, ausgerechnet bei Olympia verpasste sie diese als Elfte. Daran war der Wind aber nicht ganz unschuldig. 

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DANIELA IRASCHKO-STOLZ (Skispringen) - NOTE 2: Nach ihrem sensationellen Comebacksieg durfte man mit einer Medaille für die Silberne von 2014 spekulieren, am Ende wurde es ein guter sechster Platz. Angesichts ihrer Verletzungsgeschichte und der starken Konkurrenz eine mehr als beachtliche Leistung. 

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JACQUELINE SEIFRIEDSBERGER (Skispringen) - NOTE 3: Die Oberösterreicherin verließ ihre ersten Olympischen Spiele zufrieden und mit einem 13. Platz. Seifriedsberger zeigte im Wettkampf ihre besten Sprünge, ihr ist wenig vorzuwerfen. 

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CLEMENS AIGNER (Skispringen) - NOTE 5: Der 25-Jährige setzte sich auf der Großschanze in der internen Qualifikation gegen Gregor Schlierenzauer durch, schied im Wettkampf als 31. aber im ersten Durchgang aus. 

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MANUEL FETTNER (Skispringen) - NOTE 5: Der Tiroler musste nach dem Teambewerb (4. Platz) viel Kritik von Cheftrainer Heinz Kuttin einstecken. Auch auf der Normalschanze konnte der 32-Jährige mit Rang 23 nicht überzeugen, auf der Großschanze scheiterte er als 32. im ersten Durchgang.

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MICHAEL HAYBÖCK (Skispringen) - NOTE 3: Der Oberösterreicher steigerte sich nach Rang 17 auf der Normalschanze auf der Großschanze enorm und lag zur Halbzeit sogar auf Medaillenkurs, am Ende gab es Rang sechs - so gut war er im Weltcup in diesem Winter noch nie. Zeigte auch im Teambewerb eine gute Leistung. 

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STEFAN KRAFT (Skispringen) - NOTE 4: Enttäuschende Spiele für den Gesamtweltcup-Sieger und Doppel-Weltmeister. Kraft kämpfte auch in Korea mit seiner Form, mehr als die Plätze 13 (Normalschanze) und 18 (Großschanze) waren nicht drin. Einen Pluspunkt gibt es für seinen Willen. 

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GREGOR SCHLIERENZAUER (Skispringen) - NOTE 4: Musste auf der Großschanze zuschauen, auf der Normalschanze landete er auf Rang 22. Auch im Teambewerb zeigte er nicht seine besten Sprünge, viel mehr ist in der derzeitigen Form aber einfach nicht drin. 

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ANNA GASSER (Snowboard) - NOTE 1: Nach der Enttäuschung nach der Wind-Farce im Slopestyle behielt die Kärntnerin die Nerven und flog als Favoritin im Big Air zu Gold. Mit ihrem dritten Sprung zeigte Gasser einmal mehr, warum sie aktuell die unbestrittene Nummer eins in diesem Sport ist. 

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CLEMENS MILLAUER (Snowboard) - NOTE 4: Gassers Lebensgefährte konnte sich lediglich über die Erfolge seiner Liebsten freuen, er selbst scheiterte sowohl im Slopestyle als auch im Big Air in der Qualifikation. 

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HANNO DOUSCHAN (Snowboardcross) - Note 4: Als 16. der Qualifikation noch bester Österreicher, übersteht der Kärntner die erste K.o.-Runde nicht und wird nur 27.

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ALESSANDRO HÄMMERLE (Snowboardcross) - Note 3: Der Vorarlberger galt als Österreichs heißester Kandidat auf eine Medaille. Hämmerle wird jedoch im Halbfinale in aussichtsreicher Position liegend in einen Sturz mit drei Fahrern verwickelt. Bitter: Hätte Hämmerle schneller reagiert und wäre weitergefahren, hätte er den Aufstieg ins große Finale noch schaffen können.

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LUKAS PACHNER (Snowboardcross) - Note 4: Für den Wiener Olympia-Debütanten kommt im Achtelfinale das Aus - Rang 39.

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MARKUS SCHAIRER (Snowboardcross) - Note 3: Besonders schmerzhaft endeten die Spiele für Schairer. Nachdem sich der 30-Jährige bereits im Abschlusstraining eine Ellenbogenverletzung zugezogen hatte, kam er im Viertelfinale schwer zu Sturz und zog sich einen Wirbelbruch zu. Mittlerweile wurde Schairer in Österreich operiert und ist auf dem Weg der Besserung.

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JULIA DUJMOVITS (Parallel-Snowboard) - NOTE 4: Der Medaillen-Traum der Olympiasiegerin von 2014 endete im PGS bereits im Achtelfinale gegen die Japanerin Tomoka Takeushi, und damit endete nicht nur ihre Olympische Karriere. Das weibliche Aushängeschild dieser Sportart kündigte an, ihre Laufbahn am Saisonende zu beenden. Schade!

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INA MESCHIK (Parallel-Snowboard) - NOTE 3: Im Viertelfinale gegen die spätere Bronze-Medaillen-Gewinnerin Ramona Hofmeister auszuscheiden, ist keine Schande.

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CLAUDIA RIEGLER (Parallel-Snowboard) - NOTE 5: Bereits 2002 schnupperte sie erstmals Olympia-Luft, ihre vierten Spiele hätte sich Riegler ganz anders vorgestellt. Als einziges Mitglied des Parallel-Boarder-Teams scheiterte die 44-Jährige bereits in der Qualifikation. 

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DANIELA ULBING (Parallel-Snowboard) - NOTE 2: Ester Ledecka spielt eine Hauptrolle in der noch jungen Karriere der 19-Jährigen. Bei der WM im Vorjahr eroberte sie gegen den tschechischen Superstar Gold im Parallel-Slalom. In Bokwang musste sie sich im PGS im Viertelfinale Ledecka auf dem Weg zu ihrem Olympiasieg geschlagen geben. Da kann man ihr nicht wirklich einen Vorwurf machen.

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BENJAMIN KARL (Parallel-Snowboard) - NOTE 2: Die Medaillen-Serie von Karl ist zu Ende! Seit 2009 hatte er bei jedem Großereignis zumindest ein Edelmetall erobert - inklusive Olympia 2010 (Silber) und 2014 (Bronze). Die Karriere-Krönung blieb dem vierfachen Weltmeister als Fünfter verwehrt. Im Viertelfinale war gegen Lokalmatador Lee Sangho, der Silber holte, Endstation. Nach seinem Knöchelbruch im Dezember ist sind Teilnahme und Leistung aber hoch einzuschätzen.

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SEBASTIAN KISLINGER (Parallel-Snowboard) - NOTE 3: Der blaue Kurs wurde so manchem Österreicher im PGS zum Verhängnis, so auch Kislinger im Achtelfinale gegen den Deutschen Stefan Baumeiser.

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ALEXANDER PAYER (Parallel-Snowboard) - NOTE 3: "Endstation Achtelfinale" hatten wir nun schon einige Male, auch Payer erwischte es. Ein unnötiger Fehler sorgt für die Niederlage gegen den Italiener Edwin Coratti. Am Ende wurde er als Neunter gewertet.

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ANDREAS PROMMEGGER (Parallel-Snowboard) - NOTE 3: Im Achtelfinale auf Landsmann Benjamin Karl zu treffen, ist natürlich Pech. Eines der beiden rot-weiß-roten "Schwergewichter" musste den Kürzeren ziehen, erwischt hat es den amtierenden Doppel-Weltmeister und Gesamtweltcupsieger.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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