Granerud: Norweger mit Angst vor Corona-Test

Granerud: Norweger mit Angst vor Corona-Test
 

Der große Favorit für den Großschanzen-WM-Bewerb bei den Nordischen Weltmeisterschaften muss wegen eines positiven Covid-19-Tests zuschauen. Halvor Egner Granerud, der elffache Saisonsieger und bereits Gesamt-Weltcupsieger, zeigt durchaus Symptome, wie der norwegische Cheftrainer, der Tiroler Alexander Stöckl, Donnerstagnachmittag gegenüber dem ORF bestätigte.

"Leichtes Fieber hat er gehabt und Magenschmerzen, ein Unwohlgefühl. Er ist ziemlich niedergeschlagen, also körperlich merkt er es schon, dass er wirklich sehr schlecht beieinander ist. Heute war es schon wieder etwas besser, wir müssen einfach die nächsten Tage abwarten und hoffen, dass die Symptome bald weg sind."

Die vergangenen Tage seien organisatorisch für ihn und die anderen Betreuer der Norweger intensiv gewesen. Einerseits wegen Granerud selbst, andererseits für die restlichen Athleten. Einzige Kontaktperson der Kategorie 1 sei lediglich der bereits isolierte Medienkoordinator der Norweger gewesen.

"Die restlichen Leute sind gestern nochmals getestet worden und hatten heute bereits den nächsten Antigen-Test zu Mittag. Wir sind natürlich in einem strengeren Testregime und versuchen da durchzukommen und hoffen, dass wir keinen weiteren Fall haben", erklärte der Langzeit-Coach der Norweger.

Spurlos vorbeigegangen ist trotz negativer Tests die Sache an seinen Schützlingen nicht. "Das Team ist schon etwas beeinflusst, wir haben von den Athleten gehört, die meisten haben sehr schlecht geschlafen, weil jeder Angst hat vor dem nächsten Test hatte. Gott sei Dank waren heute wieder alle negativ."

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang »

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