WM-GOLD für Lamparter/Greiderer im Teamsprint

WM-GOLD für Lamparter/Greiderer im Teamsprint Foto: © getty
 

Nächstes WM-Gold für Österreich bei der Nordischen WM in Oberstdorf! Johannes Lamparter und Lukas Greiderer holen sensationell den WM-Titel im Teamsprint der Nordischen Kombinierer.

Die beiden Tiroler, die nach dem Springen von der Großschanze mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Japan in den 2 x 7,5 km Langlauf gehen, zeigen auf der Loipe eine bärenstarke Leistung und haben den Rückstand in kürzester Zeit aufgeholt. Ab diesem Zeitpunkt laufen abwechselnd Lamparter und Greiderer der Konkurrenz mehr und mehr davon und setzen sich souverän mit 39,6 Sekunden vor Norwegen mit Weltcup-Dominator Jarl Magnus Riiber und Espen Andersen durch.

Bronze geht an Deutschland (Frenzel/Riessle), das 1:07 Minuten hinter den österreichern Japan auf den letzten Metern überholt.

Großschanzen-Weltmeister Lamparter und Greiderer sorgen damit für die sechste ÖSV-Medaille in Oberstdorf nach bisher dreimal Gold und zweimal Bronze. Für die Kombinierer ist es das dritte Edelmetall der Titelkämpfe im Allgäu. Lamparter verlässt Oberstdorf damit sensationell als Doppel-Weltmeister. Er und Greiderer hatten zudem im Teambewerb mit Lukas Klapfer und Mario Seidl auch Bronze gewonnen.

Mit dem bereits vierten WM-Gold für die ÖSV-Equipe sind die Titelkämpfe in Oberstdorf die zweiterfolgreichste Nordische Weltmeisterschaft für Österreich nach Oslo 2011 (7-2-1/gesamt 10 Medaillen).

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Lamparter und Greiderer mit "genialem Tag"

"Unglaublich, es war wieder so ein genialer Tag, gemeinsam mit Luki heute. Wir haben eine unserer besten Leistungen unserer bisherigen Karriere zeigen können", freut sich Lamparter im ORF-TV-Interview. "Es hat wieder alles super zusammenpasst. Wir haben beide einen Supersprung gehabt, beide ein Wahnsinnsrennen und gewaltige Ski haben wir auch noch dazugehabt", bedankt sich Lamparter auch beim Serviceteam.

Der knapp acht Jahre älterer Greiderer ist ebenso glücklich: "Unglaublich. Ich habe alles rausgeholt heute. Es ist von Runde zu Runde klarer geworden, dass die Norweger und Deutschen den Rückstand nicht aufholen können. Es hat unglaublich gebrannt in den 'Haxn', einfach Wahnsinn." Cool geworden ist Greiderer erst knapp vor dem Ziel. "Nervös war ich heute von der Früh weg bis zur letzten Runde, wo wir immer noch eine halbe Minute Vorsprung gehabt haben. Ich habe mich unglaublich konzentrieren müssen, dass ich bei den tiefen Abfahrten nicht stolpere. Ich glaub' es eh noch nicht."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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