"Da ist sicher noch einiges möglich"
Eine Knöchelblessur im September und die damit verbundene Ski-Pause hat sich offenbar nicht negativ ausgewirkt. Die von ihrem Vater Alois trainierte Radstädterin nutzte die Zeit zu Krafttraining, vor allem für den Oberkörper.
"Ich konnte mein Niveau steigern, da ist sicher noch einiges möglich", betont Stadlober, die sich einen Podestplatz zum Ziel gesetzt hat. "Aber da muss alles passen."
Die Gesamt-Neunte der Tour de Ski hatte in deren finalem Bergrennen im Jänner als Vierte ihre bisher beste Platzierung erreicht. Am Samstag war sie bei der Zwischenzeit nach 6,2 Kilometern noch Dritte. "Es war sehr schwierig zu laufen, auf der zweiten Hälfte verließen mich ein wenig die Kräfte", sagt die WM-Sechste von Lahti.
Björgen übernahm erst im letzten Drittel der Distanz die Führung von der Schwedin Charlotte Kalla, die im Ziel als Zweite 17 Sekunden zurücklag. Dritte wurde die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg (17,8).
Am Sonntag folgt das Finale der Mini-Tour mit einem 10-km-Verfolgungsrennen in der Skating-Technik. "Ich werde bis zum Schluss fighten", betont Stadlober. Im Vorjahr war sie bei der vergleichbaren Tour zu Saisonbeginn in Lillehammer 15. gewesen.
Norwegischer Doppelsieg bei den Herren
Auch bei den Herren steht ein Norweger ganz oben: Johannes Hösflot Kläbo gewinnt über 15 km klassisch vor seinem Landsmann Didrik Tönseth (+15,3 Sek.) sowie dem Finnen Iivo Niskanen (+17,7).
Bester Österreicher ist Luis Stadlober auf Rang 73 (+2:53,9 Min.), Dominik Baldauf belegt Rang 79 (+3:01,2).