Zwölferliga ohne Ljubljana? Slowenen dementieren

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Format und Teilnehmerliste der EBEL 2017/18 dürften feststehen.

Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, soll sich Olimpija Ljubljana zugunsten von Medvescak Zagreb zurückziehen, die Liga damit weiterhin aus zwölf Teams bestehen und dem bekannten Durchführungsformat folgen.

Die Slowenen sollen sich nach finanziell wie sportlich prekären Jahren neu aufstellen und werden zu diesem Zwecke mindestens zwei Jahre an der Alps Hockey League teilnehmen.

"Wir haben zusammen mit den anderen Teams entschieden, dass 14 Teams aktuell noch zu viel für unsere Liga sind. Daher wird Ljubljana für zwei Jahre in die AlpsHL wechseln und sich neu aufstellen. Wir sehen uns in den nächsten zwei Jahren genau an, welche Teams für eine Aufstockung auf 14 in Frage kommen", wird Liga-Boss Peter Mennel zitiert.

Dann sei dieser Schritt, mehr Teams zu involvieren, aber schon angedacht: "Ja, das können wir uns gut vorstellen. Doch das ist ein großer Schritt, der gut vorbereitet sein will."

Olimpija Ljubljana ist seit 2007/08 Teil der EBEL gewesen, belegte heuer aber nur dank einer starken Zwischenrunde nicht, wie in den beiden vorangegangenen Spielzeiten, den letzten Platz. Die letzte Playoff-Teilnahme datiert aus 2011/12 (Halbfinal-Out), der größte Erfolg war der Vizemeistertitel hinter RB Salzburg gleich im Debütjahr.

In den letzten Jahren schrieben die Slowenen aber nur mehr negative Schlagzeilen: Verspätete Spielergehälter, hohe Kaderfluktuation, Auswärtsfahrten mit Rumpftruppen und sportliche Chancenlosigkeit.

Update 17:30 Uhr:

Olimpija Ljubljana selbst zeigt sich in einem Statement überrascht von der Ankündigung des Liga-Präsidenten.

"Für den Verein ist der heutige Artikel in den 'Salzburger Nachrichten' eine große Überraschung. Die EBEL verfügt über keine Kompetenzen, einen Klub in die Alps Hockey League oder eine andere Liga zu schicken. Nach den jüngsten Vereinbarungen wurde uns bestätigt, dass Ende des Monats (26. April) die Entscheidung über den Wettbewerb und das System der nächsten Saison fallen wird. Bis heute sollten wir den Anforderungen der Liga gerecht werden. Die Klubführung ist schon seit langer Zeit bemüht, die Situation zu läsen. So ist man einer Vereinbarung mit einem großen Sponsor sehr nahe, wodurch das Budget für nächste Saison gegeben wäre. Die Entscheidung darüber, wo unser Verein spielt, kann nur von der Generalversammlung gefällt werden."


Schneckerl schätzt die Chancen seiner Rangers ein:

Textquelle: © LAOLA1.at

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