Angstgegner wird 99ers erneut zum Verhängnis

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Die Graz99ers verpassen am 4. Spieltag der Qualirunde den Ausbau der Tabellenführung.

Beim Angstgegner in Ljubljana, wo man beide bisherigen Saison-Duelle verlor, gibt es erneut nichts zu holen. 1:4 heißt es am Ende aus Sicht der Steirer, obwohl diese nach 40 Minuten durch einen Treffer von Weihager (35.) mit 1:0 führen.

Der VSV kann diesen Ausrutscher allerdings nicht ausnutzen und muss sich im Duell der Adler in Znojmo mit 2:4 geschlagen geben.

Dornbirn besiegt Fehervar 1:0 nach Verlängerung.

Kein guter Boden für Graz

Olimpija Ljubljana erweist sich einmal mehr als das Schreckgespenst der Graz99ers. Vor allem in der slowenischen Hauptstadt tun sich die Steirer in dieser Saison besonders schwer.

So auch am 4. Spieltag der Qualification-Round. Zwar kommt man besser in die Partie und findet auch deutlich mehr Torchancen vor, die Führung lässt allerdings bis zur 35 Minute auf sich warten, als Robin Weihager Ljubljana-Goalie Jeff Frazee erstmals bezwingen kann.

Wer sich danach aber eine befreit aufspielende Grazer Mannschaft erwartet, wird eines besseren belehrt. Innerhalb von 159 Sekunden stellen die grünen Drachen durch Treffer von Uduc (41./PP, 44.) und Cepon (42.) von 0:1 auf 3:1. Ziga Pesut sorgt in der 58. Minute für die endültige Entscheidung. Überragender Mann bei den Slowenen ist allerdings Goalie Frazee, der 47 der 48 Schüsse auf seinen Kasten parieren kann.

Die 99ers verpassen es damit, sich einen komfortablen Vorsprung an der Spitze zu erarbeiten.

VSV nützt Grazer Umfaller nicht aus

Neuer Zweiter der Tabelle in der Qualirunde ist der HC Orli Znojmo. Die Tschechen setzen sich im Duell der Adler gegen den VSV mit 4:2 durch und sind nun nur mehr zwei Zähler hinter den Grazern.

Nach Treffern von Stehlik (25./PP), Podesva (26.) und Bartos (39./PP) sieht eigentlich schon alles nach einer klaren Angelegenheit für die Hausherren aus. Die Villacher schöpfen jedoch nach dem Anschlusstreffer von Labrecque (40.) Hoffnung.

Diese wird durch Hunters Treffer zum 2:3 in der 49. Minute sogar noch verstärkt, nur vier Minuten später beendet Teddy Da Costa nach einer Zwei-auf-Eins-Situation allerdings alle Spekulationen.

Der VSV hat als neuer Drittplatzierter damit nun zwei Punkte Rückstand auf einen Playoff-Spot.

McBride wird zum Overtime-Helden

Im Duell der Nachzügler zwischen Dornbirn und Fehervar können sowohl Florian Hardy als auch Zoltan Hetenyi ihren Kasten lange Zeit sauber halten. Da es nach 60 Minuten noch immer 0:0 steht, muss eine Overtime die Entscheidung bringen, in der Brock McBride der umjubelte Held wird.

Die Bulldogs ziehen damit am heutigen Gegner vorbei und haben nun sechs Zähler auf ihrem Konto.



Textquelle: © LAOLA1.at

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