ÖEHV reagiert nüchtern auf Aus des Sponsors

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Der Ausstieg von Liga- und Verbands-Sponsor "Erste Bank" ist seit Wochen bekannt und bei den Verantwortlichen im heimischen Eishockey ein viel diskutiertes Thema. Egal ob Liga-Manager Christian Feichtinger oder das Präsidium des ÖEHV - alle suchen seit geraumer Zeit einen Nachfolger für den potenten Geldgeber.

Da wie dort sehen die Funktionäre die Situation gelassen und den Ausstieg des langjährigen Partners auch als neue Chance. Auf eine Presse-Informationen über das Ende der gemeinsamen Zeit und die auslaufenden Verträge, wartete die Öffentlichkeit vergeblich.

Jetzt, wo Trennung in den Medien bekannt geworden ist, reagierte der Verband umgehend mit einer Aussendung.

Im Pressetext wird das Präsidium zitiert. Liga-Manager Feichtinger (l.) und ÖEHV-Präsident Gernot Mittendorfer (r.), der mit Jänner 2020 als Vorstand des Erste Group Konzerns ausscheidet, geben namentlich keine Wortspende zum Verlust des Hauptsponsors ab.

Liga-Präsident Karl Safron (Bildmitte) und die Eishockeyfans sind schon gespannt, wer bei der Wahl im Sommer 2020 neuer ÖEHV-Präsident wird, so sich Mittendorfer aus seinem Amt zurückzieht bzw. zurückziehen muss.

ÖEHV-Presseinformation, die Sonntagmittag im Redaktion-Postfach landete, im Wortlaut:

Die aktuellen Medienberichte über den Rückzug des Hauptsponsors aus der Erste Bank Eishockey Liga schildern ein bedrohliches Szenario für das österreichische Eishockey. Das Präsidium des Österreichischen Eishockeyverbandes sieht diese Situation aber noch lange nicht als Grund, den Schläger und die Schuhe ins Eck zu stellen, sondern als Chance:

"Die bisherige Zusammenarbeit zwischen Österreichischem Eishockeyverband und Hauptsponsor Erste Bank wurde auf einem hohen professionellen Level geführt und hatte äußerst positive Auswirkungen auf die Entwicklung im österreichischen Eishockey. Über weitere Möglichkeiten unserer Kooperation, die über die befristete Vertragslaufzeit hinausgehen, wird es Gespräche zwischen dem ÖEHV und der Erste Bank noch in diesem Jahr geben.

Darüber hinaus ist die Entwicklung eines neuen Gesamt-Marketingkonzeptes für den Verband und die Erste Bank Eishockey Liga von großer Bedeutung, wie dies bereits in ersten Gesprächen diskutiert wurde. Nur mit einem gemeinsamen Marketingkonzept werden wir die positiven Entwicklungen für das Produkt Eishockey-Österreich der letzten Jahre auch in den zukünftigen Spielzeiten spüren können.

Aus Sicht des Verbandes hat sich die vertragliche Situation mit der Organisation der Erste Bank Eishockey Liga nicht verändert. Die Vereinbarungen laufen bis inklusive der Saison 2020/21, sofern die Vertragsbedingungen weiterhin in vollem Umfang erfüllt werden."

Textquelle: © LAOLA1.at

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