Fehervar überrascht den Meister auswärts

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In der 18. EBEL-Runde entführt Fehervar AV19 zwei Punkte aus der Halle des Meisters. Die Magyaren setzen sich bei RB Salzburg mit 4:3 n.P. (0:0,1:2,2:1,0:0,1:0) durch.

Duncan rettet die Bullen mit dem 3:3 54 Sekunden vor Ende in die Overtime, aber Maylan mimt den Spielverderber und erzielt den Game Winning Penalty.

Das 315. Kärntner Derby geht an den VSV, der sich von einem starken KAC-Start nicht beirren lässt und 3:0 (0:0,1:0,2:0) gewinnt. Torschützen: Locke (28.), Blain (42.) und Johner (54.).

Die Graz99ers haben keine Probleme mit dem Dornbirner EC und gewinnen 5:1 (0:0,3:0,2:1). Setzinger (23.), Nash (26./PP) und Pelech (27.) machen binnen fünf Minuten alles klar, dabei haben die Hausherren sogar Pech und treffen im Mitteldrittel auch dreimal die Latte.

Der HC Bozen entscheidet ein spannendes Tiroler Derby für sich und bezwingt die Innsbrucker Haie 3:2 (2:0,0:2,1:0). Den Siegtreffer fährt Palmieri 56 Sekunden vor der Schlusssirene ein, nachdem die Innsbrucker kurz zuvor einen Penalty vergeben.



Capitals gewinnen Topspiel

Die Linzer verloren nach der Niederlage am Freitag in Salzburg auch das zweite Aufeinandertreffen der Top-Teams an diesem Wochenende.

Dabei starteten die Black Wings, die bis auf Rob Hisey wieder komplett waren, gut und gingen durch Marc-Andre Dorion im Powerplay in Führung (6.). Im Mitteldrittel spielten dann aber die Caps groß auf und drehten durch Jonathan Ferland (24.) und Aaron Brocklehurst (25.) innerhalb von 51 Sekunden die Partie.

Nur einem starken Torhüter Mike Ouzas verdankten es die Heimischen, dass sie im Spiel blieben. Und entgegen dem Spielverlauf schaffte Linz dank Dan DaSilva (56.) sogar den Ausgleich. Die Caps holten sich aber doch durch ein Tor von Kelsey Tessier den verdienten Sieg, womit sie nach Punkten zu Salzburg aufschlossen. Die Black Wings folgen mit zwei Zählern Rückstand.

Überraschende Pleite für Salzburg

Salzburg ging gegen Fehervar mit eine 2:1-Führung ins Schlussdrittel, machte sich dort aber mit drei Strafen das Leben schwer.

Das dritte Powerplay verwerteten die Ungarn durch Istvan Sofron (55.) zur erstmaligen Führung. 54 Sekunden vor dem Ende gelang den Roten Bullen mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Starkbaum durch Ryan Duncan aber noch der Ausgleich, der die Partie in die torlose Verlängerung brachte.

Im Penaltyschießen ließ sich Fehervar-Torhüter Miklos Rajna nicht bezwingen, Justin Maylan traf als letzter Schütze. "Ich bin unzufrieden. Nicht so sehr mit der Niederlage, sondern hauptsächlich mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben", erklärte Salzburgs Cheftrainer Greg Poss.

VSV-Sieg im Derby

Im ungewöhnlicherweise nicht ausverkauften Kärntner Prestigeduell spielten die Gäste aus Klagenfurt in den ersten 15 Minuten groß auf. KAC gegen Olivier Roy lautete da quasi das Duell, in dem der starke VSV-Torhüter stets der Sieger war. Dass der Rekordmeister mit den vielen tollen Chancen so leichtfertig umging, sollte sich rächen.

Die Villacher kamen im Mitteldrittel besser ins Spiel und gingen durch Corey Locke (28.) in Führung. Der während der Länderspielpause verpflichtete Verteidiger Jeremie Blain sorgte zu Beginn des Schlussdrittels bei seinem starken Debüt mit einem von Martin Schuming abgefälschten Schuss für die Vorentscheidung (42.), Dustin Johner fixierte den Endstand (54.). Der VSV überholte damit in der Tabelle den Lokalrivalen, der nach der fünften Niederlage in den jüngsten sechs Spielen aus den Top Acht fiel.

Die Graz 99ers entschieden die Partie gegen Dornbirn im Mitteldrittel. Liga-Topscorer Oliver Setzinger (23.), Brendon Nash (26.) und Matt Pelech (27.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten der Steirer, die damit weiter erster Verfolger des Spitzentrios sind.

Das Tiroler Derby zwischen Bozen und Innsbruck entschieden die Foxes aus Südtirol für sich. Der HCI machte im Mitteldrittel durch Jason DeSantis (24./PP) und Austin Smith (37.) einen frühen 0:2-Rückstand nach acht Minuten wett. Hunter Bishop hatte in der 57. Minute die große Chance zur Innsbrucker Führung, er scheiterte aber bei seinem Penalty. Und so schoss Nicholas Palmieri die Heimischen 56 Sekunden vor der Schlusssirene zum Sieg.

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