Salzburg gleicht die Finalserie wieder aus

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Das vierte Finalspiel in der EBEL zwischen Red Bull Salzburg und dem HC Bozen endet dank eines fantastischen zweiten Drittels mit 6:3 (1:1,3:2,2:0) für die Gäste aus Salzburg.

Schremp schießt die Bullen in der 10. Minute im Powerplay in Führung. Nur 41 Sekunden vor Ende des ersten Drittel kann Petan, ebenfalls in Überzahl, den Ausgleich erzielen.

DeSousa (27.) bringt die Foxes in Führung, aber nur zwei Minuten später kann Schiechl (29.) ausgleichen. In der 34. Minute bringt Bernard Bozen erneut in Führung, doch Cijan (34.) findet die perfekte Antwort.

Knapp 2 Minuten vor Ende des zweiten Drittels schießt Schremp die Bullen erneut im Powerplay in Front.

Nachdem Clark zwei Strafminuten wegen Behinderung bekommt, kann Duncan (44./PP) die Führung ausbauen. Brouillette (51.) sorgt für den Endstand von 6:3.

Durch den Sieg der Salzburger steht es in der Finalserie 2:2.

Powerplays führen zu Toren

Am Tag nach dem 4:2-Heimerfolg der Südtiroler nützen beide Teams ihr jeweils zweites Powerplay zu Toren. Für die Salzburger ist Rob Schremp in der zehnten Minute mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich.

41 Sekunden vor der Pause kassieren die spielerisch überlegenen Bullen aber noch den Ausgleich, der Alexander Petan (20./PP) gelingt.

Das erste Drittel zeichnet sich sonst nur durch Strafen, anstatt von spielerisch großen Szenen aus.

Das Mitteldrittel ist spielentscheidend

Das zweite Drittel bringt einen torreichen Schlagabtausch mit besserem Ausgang für die Gäste. Die Salzburger beginnen sehr druckvoll, das erste Tor schießen jedoch die zurückgedrängten Südtiroler. Chris DeSousa (27.) verwertet einen Konter eiskalt zum 2:1. Die Bullen schlagen aber nur wenig später nach idealem Raffl-Zuspiel mit einem Tor von Michael Schiechl (29.) zurück.

Und auch auf die neuerliche Bozen-Führung durch Anton Bernard (34.) - begünstigt von einem Fehler in der Salzburger Abwehr - findet Alexander Cijan (35.) nur 20 Sekunden später eine Antwort. Dank eines Powerplay-Treffers von Schremp (39.) geht Salzburg sogar noch mit einer 4:3-Führung ins Schlussdrittel.

Dreckiges Ende von Bozen

Salzburg bleibt weiter am Drücker und wird durch einen Überzahltreffer von Ryan Duncan (44.) erstmals mit einer Zwei-Tore-Führung belohnt. Für das 6:3 sorgte Julien Brouillette (51.).

Doch das dritte Drittel ist von Strafen geprägt. Mit 12(!) Strafen (7:5 für Bozen) geht das dritte Drittel sehr schmutzig zu Ende. Die Foxes begehen nur noch Frust-Fouls. Auch die Fans sind nicht sehr erfreut über dieses Ergebnis und bringen dies mit Münzwürfen aufs Eis zum Ausdruck.

Auch in diesem vierten Finalspiel siegt wieder jene Mannschaft, die das erste Tor erzielen kann. Bereits am Sonntag geht es mit Finalspiel Nummer fünf weiter, bei dem sich eine Mannschaft den Finalpuck sichern kann.


Textquelle: © LAOLA1.at

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