Da war der Bär los

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Drei Shootouts: Überstunden vor Weihnachten

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In der 34. Runde der EBEL können die Spitzenklubs ihren Vorsprung ausbauen.

Tabellenführer BW Linz setzt sich beim KAC mit 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penalty-Schießen durch und führt damit drei Punkte vor Salzburg. Der Meister feiert einen 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)-Heimsieg über die Vienna Capitals.

Die Graz 99ers fahren in Innsbruck einen 6:1 (1:0, 1:1, 4:0)-Kantersieg ein. Villach schlägt Fehervar 3:0 (1:0, 0:0, 2:0). Dornbirn unterliegt Znojmo 3:4 n.P. Ljubljana-Bozen 2:1 n.P.

LAOLA1 hat alle wichtigen Facts zur 34. EBEL-Runde:

KAC - Black Wings Linz 2:3 n.P. (0:1,2:1,0:0,0:1)

Tore: Setzinger (23.), Hundertpfund (27.) bzw. Kozek (17., 30./PP), Ulmer (PS)

Klagenfurt, 3.203 Zuschauer. Strafminuten: 13 bzw. 11.

Vollständig: Die Linzer konnten ihren letzten weißen Fleck auf der Liga-Landkarte tilgen. Denn der KAC war das letzte Team, gegen das der Tabellenführer in dieser Saison noch nicht punkten konnte. Für die Linzer ist es im 17. Saisonspiel auf fremden Eis bereits der 13. Sieg.

Punktegarant: Andrew Kozek schnürte einen Doppelpack. Der Führende der Torschützenliste schraubte damit sein Konto auf 26 Treffer in 34 Spielen. Mit 39 Punkten zog er mit Znojmos Yellow Horn, dem Leader dieser Wertung, gleich.

Bärig: Nach langem Hin und Her gab es in Klagenfurt diesmal doch wieder den schon traditionellen Teddytoss. Die gesammelten Stofftiere, die nach dem 1:1-Ausgleich von Setzinger auf das Eis flogen, gehen an ein Kinderkrankenhaus.

RB Salzburg - Vienna Capitals 4:1 (1:1,1:0,2:0)

Tore: Hughes (19., 57./EN), Sterling (35./PP2), Komarek (53.) bzw. Nödl (1.)

Salzburg, 2.544 Zuschauer. Strafminuten: 12 bzw. 14.

 Matchwinner: Nach dem frühen Schock durch den Nödl-Treffer fanden die Bullen in die Partie und bestimmten daraufhin einen Großteil des Spiels. Kurz vor Ende des ersten Drittels besorgte Hughes den verdientes Ausgleich, und er setzte auch mit seinem Emptny-Net-Tor kurz vor dem Ende der Partie den Schlusspunkt.

Siegesserie: Salzburg feierte den fünften Heimsieg in Folge und bleibt damit dem Tabellenführer aus Linz weiterhin auf den Fersen, der Rückstand beträgt nur drei Punkte. Die Caps waren in dieser Saison ein gern gesehener Gegner bei den Bullen, die Salzburger konnten heute auch im vierten Saisonduell mit den Wienern punkten.

Rückhalt: Luka Gracnar hielt heute 29 von 30 Schüssen die auf sein Tor kamen. Der Salzburg-Goalie behielt immer den Überblick, auch im von Strafen und Nicklichkeiten geprägten Mitteldrittel. Auch sein Gegenüber hielt phasenweise sehr stark, aber schlussendlich musste sich David Kickert den Angriffen der Salzburger öfter geschlagen geben.

Dornbirner EC - HC Znojmo 3:4 (1:1,0:1,2:1,0:1)

Tore: Greentree (17.), Siddall (53.), D'Aversa (60.) bzw. Beroun (16.), Lattner (25./PP.), Boruta (52.), Pucher (PS)

Dornbirn, 2.350 Zuschauer. Strafminuten: 4 bzw. 2.

 Risiko wurde belohnt: Dornbirn setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und nahm Goalie Hardy vom Eis. Siddalls Ausgleich zum 3:3 20 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte den Bulldogs den dafür verdienten Punkt.

Auf Distanz gehalten: Auch wenn Dornbirn das Sechs-Punkte-Spiel um Rang drei nicht gewinnen konnte, reicht die Shootout-Niederlage aus, um über Weihnachten die viertplatzierten Tschechen in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Distanz zu halten.

Ohne einen Leader: Die Bulldogs mussten diesmal ohne Niki Petrik auskommen. Der Kapitän hatte sich bei einem geblockten Schuss im Spiel gegen Bozen einen Bruch des Zeigefingers in der linken Hand zugezogen. "Da es ein glatter Bruch ist, gehe ich davon aus, dass die Heilung schnell verlaufen wird", ist Petrik zuversichtlich.

VSV - Fehervar AV19 3:0 (1:0,0:0,2:0)

Tore: Johner (2.), McBride (42.), Pance (49.).

Villach, 3.399 Zuschauer. Strafminuten: 17 bzw. 19

 Sieges-Serie: Der Villacher SV war heute gegen Fehervar über 50 Minuten die bessere Mannschaft und feierte auch verdient seinen vierten Sieg in Folge. Mit der Sieges-Serie gelang es den Kärntner in der Tabelle bis auf einen Punkt an den angepeilten Top-6-Platz heranzurücken. Auf eigenem Eis sind sie zudem eine Macht, sie holten 22 Punkte aus den letzten acht Heimspielen.

Shut-Out: Jean-Philippe Lamoureux war einer der besten Akteure im VSV-Dress. Der Goalie war ein sicherer Rückhalt und parierte alle 41 Schüsse, die auf seinen Kasten kamen. Er belohnte sich mit seinem zweiten Shutout der laufenden EBEL-Saison.

In Topform: Dustin Johner brachte den VSV mit seinem frühen Treffer auf die Siegerstraße. Der Stürmer verbuchte damit in seinen letzten acht Spielen immer mindestens einen Punkt, und trägt einen nicht unwesentlichen Anteil am derzeitigen Formhoch der Villacher.

HC Innsbruck - Graz99ers 1:6 (0:1,1:1,0:4)

Tore: Lammers (26./PP) bzw. Beach (12./PP, 53.), Poulsen (28.), Brophey (48.), Woger (49., 53./PP2). 

Innsbruck, 1.100 Zuschauer. Strafminuten: 14 bzw. 10

Revanche: Kristof Reinthaler hatte eigentlich keine guter Erinnerungen an Innsbruck. Zehn Tage vor dem Grazer Gastspiel lief die 99ers-Neupverpflichtung noch für Ljubljana auf. Die Slowenen kassierten damals eine 1:8-Pleite. Mit seinem neuen Verein hat sich Reinthaler erfolgreich revanchieren können.

Scharf geschossen: Zumindest in der Schuss-Statistik hatte Innsbruck am Ende mit 31:30 knapp die Nase vorne. Blöderweise musste sich Graz-Goalie Sebastian Dahm nur ein einziges Mal geschlagen geben.

Überholspur: Mit dem Sieg in Innsbruck verdrängten die Graz99ers Innsbruck vom zehnten Tabellenplatz. Auf Platz neun (Fehervar) fehlen allerdings noch neun Zähler.

Olimpija Ljubljana - HC Bozen 2:1 n.P. (0:1,0:0,1:0,1:0)

Tore: Gander (34.) bzw. Hocevar (45.)

Ljubljana, 400 Zuschauer. Strafminuten: 2 bzw. 6

Negativ-Serie: Ljubljana konnte mit dem harterkämpften 2:1-Heimsieg nach Penalty-Schießen über den HC Bozen eine stolze Negativ-Serie beenden. Zuvor blieb man elf Spiele in Folge ohne Punkte. Damit stellten die Slowenen sogar einen EBEL-"Rekord" auf.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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