Innsbruck überrascht den KAC

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Innsbruck fertigt den KAC ab

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Überraschende Ergebnisse zum Auftakt der Zwischenrunde in der EBEL.

Der KAC muss sich zuhause gegen den HC Innsbruck mit 0:4 geschlagen geben, drei Treffer fallen im ersten Drittel. Die beiden anderen Spiele der Qualifikationsrunde gewinnen Ljubljana mit 2:1 n.V. gegen den VSV und Fehervar mit 3:2 n.V. gegen Graz 99ers.

In der Platzierungsrunde gewinnt Znojmo dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 gegen die Vienna Capitals, der HC Bozen kontert die Black Wings Linz aus und gewinnt 3:1.


HC Znojmo - Vienna Capitals 2:1 (1:0,0:0,1:1)

Tore: Yellow Horn (1.), Tomas (60.) bzw. Schiechl (43.)

Znojmo, 3415 Zuschauer, Strafminuten: 8 bzw. 8

 

 Kein Angstgegner mehr? Znojmo wird wohl nicht mit dem größten Selbstvertrauen ins Spiel gegen die Vienna Capitals gegangen sein. Die Tschechen haben in dieser Saison in vier Spielen erst einen Punkt gegen die Wiener holen können, die Tordifferenz von 6:17 war ernüchternd. Am Eis zeigte sich Znojmo von dieser Statistik wenig beeindruckt und errang nicht unverdient den ersten Saisonsieg gegen die Caps.

 Idealer Zeitpunkt: Ein Traum für jeden Trainer, so könnte man die Zeitpunkte der Torerfolge Znojmos beschreiben. Gleich in der ersten Minute gingen die Tschechen duch Yellow Horn in Führung, danach hatte man lange Zeit das Spiel im Griff. Im dritten Drittel wurden die Capitals gefährlicher und belohnten sich mit dem Ausgleich, doch die Hausherren beendeten das Spiel so wie sie es angefangen hatten: Mit einem Tor 47 Sekunden vor Schluss.

 Krise zum ungünstigsten Zeitpunkt? Bei den Capitals wird sich wohl langsam Unruhe breit machen. Die Pleite im "Ost-Derby" war bereits die dritte en suite. In der Vorwoche verlor man die letzten beiden Spiele des Grunddurchgangs gegen die beiden Nachzügler Ljubljana und HC Innsbruck, nun muss man sich zum Auftakt der Pick-Round dem vermeintlichen Lieblingsgegner geschlagen geben. Es gibt definitiv bessere Zeitpunkte für eine derartige Unserie.


Black Wings Linz - HC Bozen 1:3 (1:3,0:0,0:0)

Tore: Kozek (7./PP) bzw. Saviano (8.), Foster (13.), Broda (19.)

Linz, 4500 Zuschauer, Strafminuten: 4 bzw. 8

 

Blitz-Powerplay: Nur fünf Sekunden war das erste Powerplay der Partie alt, als es bereits klingelte. Die Abwehr der Füchse wirkte noch nicht organisiert, ließ Liga-Toptorschütze Andrew Kozek zu viel Platz und der netzte zu seinem 32. Tor der Saison.

Der Einsatz macht's: Die Gäste traten von Beginn an mit Nachdruck auf, gingen ohne Handbremse in die Zweikämpfe und ließen den Stahlstädtern nie Zeit zum Nachdenken. So taten sich die Black Wings oft schwer, ein geordnetes Spiel aufzuziehen, während Bozen mehrfach gefährliche Kontersituationen erzeugte.

Wie ein Ei dem anderen: Bozens Tore zum 1:1 und 2:1 hatten eine fast idente Entstehungsgeschichte: Ein Pass vom rechten Rand der eigenen blauen Linie diagonal über das Mitteldrittel hebelte die Linzer Defensive aus, Saviano bzw. Foster hatten viel Platz und wussten diesen zu nutzen.


KAC - HC Innsbruck 0:4 (0:3,0:0,0:1)

Tore: Bishop (2.), Spurgeon (7.), Lammers (15.), Ulmer (59.)

Klagenfurt, 2974 Zuschauer, Strafminuten: 4 bzw. 6.

 

 Kein Deja-vu: Die beiden Teams dürften im Vorfeld dieser Partie ein kleines Deja-vu erlebt haben. Bereits im Vorjahr trafen der KAC und der HC Innsbruck im ersten Spiel der Qualifikationsrunde aufeinander, auch damals starteten die Klagenfurter von Platz zwei. Das Spiel selbst hätte allerdings nicht unterschiedlicher sein können. Fegte man 2015 die Haie noch mit 8:0 aus der Halle, musste man dieses Jahr eine 0:4-Pleite einstecken.

 Auswärtsmisere gestoppt: Der HCI musste zuletzt fünf Auswärtsniederlagen en suite einstecken, der letzte Sieg datierte vom 15. Dezember 2015, damals gewann man in Ljubljana. Auch der letzte Sieg in Klagenfurt lag schon eine Zeit zurück. Am 19. Dezember 2014 um genau zu sein, seither gab es drei Heimsiege der "Rotjacken". Patrick Mössmer und Co. dürften mit dem 4:0 Selbstvertrauen für die nächsten Auswärtspartien getankt haben.

 "Wir haben die Schnauze voll...": Die KAC-Fans versteckten ihren Unmut über die Leistung ihrer Cracks nicht. Bereits im ersten Drittel mussten sich die Jungs von Coach Alexander Mellitzer Pfiffe der Zuseher anhören. Die Krise am Wörthersee dürfte sich nach diesem schwachen Auftritt auf jeden Fall verschärfen.


Olimpija Ljubljana - VSV 2:1 n.V. (0:1,1:0,0:0-1:0)

Tore: Tavzelj (34., 62.) bzw. Santorelli (6.)

Ljubljana, 1321 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 8. 

 

Unverhoffter Matchwinner: Andrej Tavzelj schoss beide Tore bei Ljubljanas überraschendem Heimsieg gegen den VSV. Es waren gleichzeitig seine ersten beiden Treffer in der Laufenden Saison. Nachdem die Villacher am Ende des dritten Dirttels viel Druck gemacht hatten, verwertete Tavzelj in der Overtime gleich den ersten Schuss aufs Tor.

Roy fast unbezwingbar: Erheblichen Anteil am Sieg der Slowenen hatte aber nicht nur der Doppeltorschütze, sondern auch Goalie Olivier Roy. Er ließ nur einer der insgesamt 51 Schüsse auf sein Gehäuse passieren - er hielt also 98 Prozent der VSV-Torschüsse. Gleichzeitg muss sich der VSV natürlich Kritik an der schwachen Chancenauswertung gefallen lassen.


Fehervar AV19 - Graz99ers 3:2 (2:0,0:1,0:1-1:0)

Tore: Sziranyi (1.), Sikorcin (7.), Nagy (62./PP.) bzw. Beach (35./PP., 43.)

Szekesfehervar, 3272 Zuschauer, Strafminuten: 12 bzw. 6.

 

Auch Fehervar kann es in der OT: In den bisherigen vier Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in der laufenden Saison konnten die Ungarn zwei Mal nach 60 Minuten gewinnen. Die restlichen beiden Partien, die nach drei Dritteln jeweils noch keinen Sieger hatten, gingen schließlich an die 99ers. Am ersten Spieltag der Zwischenrunde setzte sich nun Fehervar in der Overtime durch.


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