EBEL-Krimis an Salzburg und VSV

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Nächste Nervenschlacht für den Meister

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Das Nachtrags-Spiel der ersten EBEL-Zwischenrunde zwischen Salzburg und Dornbirn hatte es in sich!

Der amtierende Meister gewann den offenen Schlagabtausch, in dem beide Teams je dreimal führten, 6:5 nach Overtime (1:2,3:2,1:1,1:0). Sterling erzielte die Treffer 4-6 seines Teams, Hughes bzw. Sylvester schrieben zweimal an.

Der VSV hatte beim 4:3 (2:0,1:0,1:3) Fehervar 40 Minuten lang im Griff, dank dreimal Santorelli führte man 3:0. Dann kam Fehervar heran, der Ausgleich gelang nicht mehr.

 

LAOLA1 hat alle Facts zu den beiden Spielen der EBEL-Zwischenrunde:


RB Salzburg - Dornbirner EC 6:5 n.OT. (1:2,3:2,1:1,1:0)

Tore: Walter (11.), Hughes (25./PP,28.), Sterling (38.,52.,61./PP) bzw. Sylvester (10.,29./PP), Magnan (19.), Siddall (30.), D'Alvise (60.)

Salzburg, 1.845 Zuschauer, Strafminuten: 8 bzw. 6.

 

Viele Tore, wenig Schützen: Es war ein Spiel der großen Einzelleistungen: John Hughes und Brett Sterling zeichneten sich für fünf der sechs Salzburg-Tore verantwortlich, nur Ben Walter durfte ebenfalls ran - das dafür als Erster. Auf EBEL-Topscorer Andrew Kozek fehlen Sterling "nur" mehr sieben Treffer. Bei Dornbirn zeigte sich Dustin Sylvester mit zwei eingenetzten Pucks zielsicher, allerdings musste er nach dem 5:5 (für das er den Assist lieferte) und einem Gerangel vor dem Tor in die Kühlbox. Jenes Powerplay, das den Bullen für die Overtime den entscheidenden Mann mehr bescheren sollte.

Ein verrückter Spielverlauf: Parallelen zum ersten RBS-Auftritt in Bozen vor zwei Tagen taten sich nicht nicht nur beim Blick auf das Ergebnis auf. Die Angelegenheit blieb stets eine offene: Erst hatte Dornbirn zwei Führungen inne, dann drehten die Hausherren das Spiel auf 3:2 um. Der DEC steckte nicht auf, schaffte das 3:4 - und gab es wieder aus der Hand. Erst zwölf Sekunden vor dem Ende besiegelte der nächste Ausgleich zumindest den einen Punkt für die Bulldogs.

Dornbirn bewies Kämpferherz: Gegen Znojmo musste man zwei Rückstände ausgleichen, um in der Overtime selbst zum Glück zu kommen. Diesmal sollte es sich nicht ganz ausgehen - aber mit weiteren Auftritten dieser Art wird man bei der erstmaligen Teilnahme an der Pick-Round noch aufzeigen.

 


VSV - Fehervar AV19 4:3 (2:0,1:0,1:3)

Tore: Santorelli (4.,15.,33.), Bacher (60./SH/EN) bzw. Sarpatki (43.), Nagy (52.), Wehrs (60./PP)

Villach, 3.236 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 6.

 

Der Abend des Mark Santorelli: Knapp nach Halbzeit der Partie schienen die Dinge entschieden. Der VSV zog auf 3:0 davon und ließ die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt kaum einmal offensiv aufkommen. Schon zu diesem Zeitpunkt war der Mann des Abends klar, denn Mark Santorelli zeichnete sich für alle Treffer verantwortlich. Damit erhöhte er seine Saison-Ausbeute um 50%, vorher standen sechs Tore zu Buche. Allerdings scheint der 27-jährige Kanadier jetzt einen Lauf zu starten, denn auch in den anderen beiden Partien der Qualifikations-Runde brachte er sich aufs Scoreboard.

Das Spiel dauert 60 Minuten: Und trotzdem sollten die Villacher dafür bestraft werden, allzu früh abzudrehen. Aus dem Nichts gelang Sarpatki in Minute 43 der Anschluss, und auf einmal bekamen die Adler ganz weiche Knie. Die Gastgeber schwammen komplett und nahmen in den Schlussminuten zwei dumme Cross-Check-Strafen (Platzer, Schlacher). Bei vollem Risiko und Empty Net gelang den Magyaren der Ausgleich nicht, sie nahmen das 2:4 hin - nur, um doch noch zum 3:4 zu kommen. Es sollte nicht mehr reichen, aber es war eine gehörige Moralinjektion.

Goodbye, Matt Kelly: Der 30-Jährige Kanadier bestritt das letzte Spiel für den VSV, sein Vertrag wird aufgelöst. Die Gründe sind keine leistungsbezogenen, er muss aus triftigen privaten Gründen in seine Heimat zurückkehren. Inoffiziell ist eine schwere Erkrankung in der Familie der Grund dafür, wir wünschen auf jeden Fall nur das Beste.

 


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