Biathlon-Weltmeister beendet Saison vorzeitig

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Der deutsche Biathlet Simon Schempp muss seine Saison vorzeitig beenden.

Das bestätigte der zweifache Biathlon-Weltmeister von Hochfilzen über soziale Medien. Dem Baden-Württemberger plagen seit Saisonbeginn gesundheitliche Probleme. Dies war auch ein Grund, weshalb Schempp die ganze Saison über unter seinen Erwartungen blieb. Sein bestes Ergebnis war ein fünfter Rang im Einzelwettkampf von Pokljuka.

Der 30-Jährige verpasst somit auch die diesjährige Biathlon-WM in Östersund (7. bis 17. März) und muss auch seinen Titel im Massenstart definitv abgeben.

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Es soll einfach nicht sein. In diesem Winter werde ich leider keine Rennen mehr laufen. Das heißt, ich werde auch bei der WM in Östersund nicht dabei sein. Das ist natürlich bitter, weil ich bis zuletzt gehofft und gekämpft habe, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Aber ehrlicherweise fühle ich mich nach wie vor überhaupt nicht im Vollbesitz meiner Kräfte, um Weltcup- oder WM-Rennen laufen zu können. Deshalb habe ich zusammen mit meinen Trainern und unserer medizinischen Abteilung die Entscheidung getroffen, dass ich mich jetzt erstmal komplett von der langwierigen Überbelastung erhole, um dann im Frühjahr möglichst ohne Nebenbaustellen wieder voll angreifen zu können. Alles andere würde in der jetzigen Situation einfach keinen Sinn mehr machen. Im Endeffekt bin ich durch meine großen Rückenprobleme schon im vergangenen Jahr fast die ganze Wettkampfsaison auf Reservetank gefahren. Auch wenn es bei Olympia glücklicherweise doch noch gut funktioniert hat, war es danach wieder katastrophal. Dazu kam dann gleich im Frühjahr die Schulter-OP, die mich wieder zurückwarf und mich neben dem harten Konditionstraining dann schließlich vor zwei großen Baustellen stehen ließ. Und anstatt einfach in Ruhe zu trainieren und dazwischen zu regenerieren, war ich gefühlt nur noch damit beschäftigt, nach dem Training meine Verletzungen in den Griff zu bekommen. Das geht eine Zeit lang, aber leider nicht auf Dauer. Und jetzt ist einfach der Punkt erreicht, an dem ich auf den Reset-Knopf drücken muss. So leid es mir tut. Aber ich hoffe, Ihr versteht meine Entscheidung und drückt während der WM gemeinsam mit mir vor dem Fernseher die Daumen für unser Team. Euer Simon

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Textquelle: © LAOLA1.at

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