Matchball für Hypo Tirol auf den AVL-Titel

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Hypo Tirol steht vor der AVL-Titelverteidigung!

Finale 4 gegen Aich/Dob wird glatt 3:0 (25,17,21) gewonnen, damit fehlt nur ein Erfolg auf die Meisterschaft. Am Sonntag (20:20 Uhr) kann auswärts in Bleiburg der Sack zugemacht werden.

"Das war die richtige Antwort der Mannschaft und eine gute Leistung, denn das Spiel war nicht so klar, wie es letztlich unterm Strich ausgesehen hat", reüssiert Tirol-Manager Hannes Kronthaer, dessen Mannen am Samstag die erste Saisonniederlage einsteckten.

Mit dem Schwung des Sieges

Aich/Dob nimmt den Schwung vom 3:2-Heimerfolg am Samstag mit und liegt im ersten Satz größtenteils voran. Die Tiroler schaffen aber zum 22:22 den Ausgleich und haben am Ende nach Abwehr eines Satzballes mit 27:25 den längeren Atem.

In der Folge sind die Tiroler in der Innsbrucker USI Halle druckvoller am Service, effizienter im Angriff und stabil in der Annahme. Der 25:17-Erfolg ist eine logische Konsequenz.

Im dritten Satz liegen die Tiroler schnell mit 13:8 voran, diesen Vorteil lassen sie sich am Ende nicht mehr nehmen.

Aich/Dob denkt nicht ans Aufgeben

Laut Tirol-Coach Daniel Gavan habe die Mannschaft nicht zu viel nachgedacht. "Wir haben gewusst, dass es nach der Niederlage schwierig wird, aber wir haben in unseren Rhythmus gefunden und super reagiert. Das war sicherlich eine verdiente Leistung der ganzen Mannschaft", sagt er.

Martin Micheu gibt sich als fairer Verlierer. "Heute hat uns sicherlich die Klasse gefehlt", spricht der Aich/Dob-Manager Klartext.

Er trauert aber auch vergebenen Chancen nach. "Der erste Satz war sehr entscheidend. Da waren wir voll motiviert und voll dabei", meint Micheu. Aus seiner Sicht habe es zudem im zweiten Satz unglückliche Schiedsrichterentscheidungen gegeben.

Aich/Dob steht nun mit dem Rücken zur Wand, ans Aufgeben denkt aber niemand. "Wir werden am Sonntag zurückschlagen und kommen nächste Woche gerne wieder nach Innsbruck", betont Micheu. Auch die Tiroler rechnen nochmals mit harter Gegenwehr.

"Aich/Dob wird alles mobilisieren, voll riskieren. Wenn sie Zweiter werden ist es auch ein Erfolg für sie, wir müssen hingegen Meister werden", sagt Kronthaler.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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