Leere Ränge in Wimbledon wegen Fußball-WM

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Des einen Freud, des andern Leid! Der Erfolgslauf der englischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland sorgt für leichte Sorgenfalten bei den Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.

Als am Samstagnachmittag die "Three Lions" gegen Schweden den Einzug ins Halbfinale fixierten, war der Center Court im Rasen-Mekka zu nicht einmal einem Drittel gefüllt.

"Ich habe das Spiel trotzdem genossen. Der Center Court ist immer speziell für mich", zog sich Angelique Kerber nach ihrem Sieg über Naomi Osaka danach diplomatisch aus der Affäre.



Keine Fußball-WM auf dem Turniergelände

Die Veranstalter sehen allerdings keinen Grund, ihre strengen Regeln zu lockern. Auf dem Turniergelände wird es weiterhin keine Möglichkeit geben, die Fußball-WM in Russland verfolgen zu können.

"Das war immer schon unsere Leitlinie. Auf unserem Gelände können die Leute Tennis sehen. Wir sind ein Tennis-Event", erklärt Geschäftsführer Richard Lewis, der versöhnlich anfügt: "Wir hoffen, dass sowohl die Fußball-WM als auch unser Turnier großartige Veranstaltungen sein werden."

Die Ordner sind außerdem dazu angehalten, die Besucher im Stadion zu überwachen, ob sie eh nicht auf ihren Smartphones via Live-Streaming die WM verfolgen.

Abfuhr für Kyle Edmund

Nur die Spieler haben die Möglichkeit, die WM-Matches zu verfolgen. "Bei den Umkleidekabinen gibt es ein paar Monitore", erzählt der Brite Kyle Edmund, der am Samstag ebenfalls eine Abfuhr von den Veranstaltern erhielt, als er für sein Match gegen Novak Djokovic um eine Beginnzeit um 14 Uhr anfragte, damit er das um 16 Uhr startende Viertelfinal-Spiel gegen Kroatien im Anschluss sehen könne.

Während es bei den um 20 Uhr beginnenden Halbfinal-Spielen am Dienstag und Mittwoch nur kurze Überschneidungen gibt, sorgt der Final-Sonntag am kommenden Wochenende bei Fußball- und Tennis-Fans für Kopfzerbrechen.

Das Herren-Finale ist für 15 Uhr angesetzt, das WM-Finale in Moskau wird um 17 Uhr angepfiffen.

"Für uns war es überraschend, dass die FIFA die Idee hatte, das Finale schon um 17 Uhr zu spielen. Es gab Gespräche zwischen den TV-Stationen. Die FIFA hat schlussendlich so entschieden", verweisen die Wimbledon-Veranstalter auf den internationalen Fußball-Verband.

Textquelle: © LAOLA1.at

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