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Nadal startet wohl trotz Fußproblemen in Wimbledon

Der Spanier will unbedingt beim Rasenklassiker dabei sein:

Nadal startet wohl trotz Fußproblemen in Wimbledon Foto: © getty

Rafael Nadal wird trotz seiner Fußprobleme wohl beim Rasenklassiker in Wimbledon dabei sein.

"Ja, er spielt in Wimbledon", sagt sein Onkel Toni Nadal am Samstag am Rande des ATP-Turniers in Stuttgart. Sein Neffe werde am Montag in seiner Heimat Mallorca im Rahmen der Mallorca Open mit dem Vorbereitungstraining auf das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnen.

"Ich bin sicher, wenn er eine kleine Möglichkeit hat, wird er in Wimbledon spielen", ergänzt Toni Nadal (61). Der 36-jährige Nadal hatte zuvor schon die Australian und French Open gewonnen.

"Im Moment ist es viel besser, er ist sehr zufrieden"

Nur zwei Tage nach seinem 14. Sieg bei den French Open hatte sich Nadal in Barcelona wegen seine chronischen Schmerzen im linken Fuß einer pulsierten Radiofrequenztherapie unterzogen. Die betroffenen Fußnerven würden mit dieser Behandlung betäubt und könnten den Schmerzreiz nicht mehr zum Gehirn weiterleiten, hieß es.

Direkt nach der Behandlung habe sein Neffe gesagt, dass ihm alles wehtue. "Ich habe gestern wieder mit ihm gesprochen. Im Moment ist es viel besser, er ist sehr zufrieden", sagt Toni Nadal. Eine zweite Therapierunde ist nicht ausgeschlossen.

Der Rekord-Grand-Slam-Sieger hatte sich in Paris vor jedem seiner sieben Spiele Spritzen gegen die Beschwerden verpassen lassen.

Er verriet auch, dass er während des gesamten Turniers im Bois de Boulogne entzündungshemmende Mittel genommen habe. Das könne aber keine Dauerlösung sein, betonte er. Beim Turnier in Wimbledon vom 27. Juni bis 10. Juli will Nadal das Prozedere von Paris auf keinen Fall wiederholen.

Spätfolgen befürchtet Toni Nadal nicht. "Später ist das kein Problem, es ist nur aktuell das Problem zu spielen", sagt der 61-Jährige. "Wenn er eine Operation macht, wäre alles weg. Aber wenn er sie macht, kann er nicht mehr auf einem hohen Level spielen. Deswegen will er das nicht tun. Eine Operation wäre ansonsten kein Thema."

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