Marach wird für Wimbledon fitgespritzt

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Österreichs Doppel-Ass Oliver Marach hat seine Wimbledon-Vorbereitung wegen einer Verletzung unterbrechen müssen und weilte am Samstag bei seinem Vertrauensarzt in Prien am Chiemsee.

Wie der Steirer der APA mitteilte, bekam er am Samstagabend Spritzen verabreicht, um für den Rasen-Grand-Slam spieltauglich zu werden. Die Bandscheiben machen ihm wieder zu schaffen.

Einem Bericht der "Kronen Zeitung" zufolge hatte Marach im Training am Mittwoch bei einem Return ein starker Schmerz im Rücken ereilt.



Kein Training möglich

An ein Training war danach nicht zu denken. Der 37-Jährige hoffte zunächst, dass es nicht so ernstes wie etwa ein Hexenschuss sei und sein Auftaktmatch mit dem Kroaten Mate Pavic möglichst erst zur Wochenmitte angesetzt werde. Beim Wiener Erste Bank Open hatte Marach im Oktober sein Halbfinale wegen einer eingerissenen Bandscheibe nicht gespielt.

"Es ist immer das gleiche, aber nicht so schlimm wie in Wien", erklärte der Weltranglisten-Zweite nun. Damals hatten er und Pavic knapp drei Wochen nach dem Wien-w.o. einen Auftritt beim Londoner World-Tour-Finale mit einem Sieg gegen die US-Brüder Bob und Mike Bryan.

Marach/Pavic sind in Wimbledon topgesetzt, die Australian-Open-Sieger und Paris-Finalisten sowie Race-Leader wurden gegen den Argentinier Federico Delbonis und den Mexikaner Miguel Angel Reyes-Verela gelost.

Jürgen Melzer trifft auf Peya

Jürgen Melzer wiederum hat nach seinem Quali-Out im Einzel nach Vergabe eines Matchballs bei der Doppelauslosung kein Glück gehabt. Der gemeinsam mit dem Kanadier Daniel Nestor per Wildcard im Hauptbewerb stehende Titelträger von 2010 trifft in der ersten Runde auf den Wiener Alexander Peya und den Kroaten Nikola Mektic (8), das heuer bisher viertbeste Duo.

Peya/Mektic führen die untere Tableau-Hälfte an, Marach/Pavic die obere.

Mit Philipp Oswald gibt es einen dritten Österreicher in der unteren Raster-Hälfte, der Vorarlberger spielt mit seinem weißrussischen Stammpartner Max Mirnyi (16) gegen die chilenisch-argentinische Paarung Julio Peralta/Horacio Zeballos. Im Damen-Doppel ist Österreich nicht vertreten, das Mixed ist noch nicht ausgelost.

Textquelle: © LAOLA1.at

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